Hysterisches Gekeife

Die Causa Langer nimmt langsam aber sicher recht groteske Züge an. Nun kann man ja durchaus kritisieren, dass Leute  sich natürlich austauschen und schaut man sich die Äußerungen Langers an, dementsprechend protestieren. Allerdings und das ist mein Eindruck passiert das eher völlig unaufgeregt. Denn mal ehrlich, was ist denn nun das große Verdienst der Frau Langer, außer das sie mal als Anwältin tätig war und sich ansonsten eher darin auszeichnet Israel in einer Art und Weise anzugreifen, wie man es normalerweise nur von Hardcoreantisemiten kennt. Welchen Dienst hat sie der Bundesrepublik Deutschland erwiesen? Es ist nun einmal Fakt, dass es genügend Menschen gibt die weitaus mehr für das Ansehen der Republik geleistet haben und mehr für Humanismus und Menschenrechte geleistet haben, als es Frau Langer jemals getan hätte.

Frau Langer ist Israelin und Anwältin und  hat Palästinenser verteidigt, that’s it. Es gibt Millionen von Anwälten auf der Welt die sich den Arsch für Mandanten aufreißen, die in irgendeiner Hinterhofdiktatur im Keller verrotten, ohne dass sich irgenjemand dafür interessieren würde.  Ganz einfach weil es der Job eines Anwalts ist das zu tun. So wie ein Arzt sich verpflichtet auch Leuten zu helfen die eine eher zweifehafte Gesinnung haben, so verpflichtet sich ein Anwalt dazu auch Mörder und Vergewaltiger vor Gericht zu verteidigen, weil jeder Mensch, ohne Ansehen der Person, ein Recht auf einen Anwalt hat. Frau Langer hat also nichts herausragendes geleistet, oder hat sie Israelis und Palästinenser in Friedenscamps, die es z. B. auf Zypern gibt, zusammengeführt?  Das Personal der Hadassah Medical Organisation leistet mehr in einer Woche, als Frau Langer in ihrem Leben geleistet hat und Hadassah leistet das für alle Menschen ohne Ansehen der Person, Religion oder Status. Während der  großen Säuberungsaktion unter Arafat hat sie  nicht einen einzigen politischen Gefangenen im Gefängnis besucht. Soviel zu den hehren Zielen der Frau Langer der es weniger um Israelis, oder Palästinenser geht, sondern um ihre eigene Reputation. Nach ihrer Übersiedelung hat sie auch nichts gemacht, außer Bücher zu schreiben, Reden zu halten und Antisemiten den Kosherstempel zu verpassen. Allein ihre Vergleiche die sie zwischen Israel und dem Apartheidsstaat Südafrika zog, oder ihre Vergleiche zum NS-Regime sind nichts, was man noch belohnen müßte weil jeder, der alle Sinne zusammen hat, schnell feststellt, dass ihre Aussagen völliger Unsinn sind.

Für die üblichen Verdächtigen, die geradezu manisch alles beobachten was im Nahen Osten vor sich geht, stellt sie eine Heilige dar und es verwundert nicht, dass sich Antizionisten und Antisemiten sofort einfinden, um hysterisch rumzukeifen. Dabei sind sie nicht mal sachlich, oder ansatzweise in der Lage zu begründen, warum Frau Langer geadelt werden muß. Ständige Stereotype werden nämlich nicht wahrer wenn man sie, wie eine Platte mit einem Sprung, in die Gegend schreit. Von daher habe ich mir mal die Mühe gemacht und bin in die Tiefen der Antizionistischen Denkweise hinabgestiegen und zwischen Kopfschütteln und lautem Lachen ist so ziemlich alles dabei.

Den Anfang macht der Dortmunder Rentner und sein Palästinaportal -Nein ich bin nicht der Meinung dass das Palästinaportal weiter bestehen sollte-. Mit der Akribie eines Schmetterlingssammlers und dem Beißreflex eines Pawlowschen Hundes ausgestattet, schnüffelt Ahrendt durch das Netz seiner Begierde nach und sobald irgendwo auch nur ansatzweise etwas israelisches sein könnte -und sei es auch nur ein Bild feiernder Israelis am Unabhängigkeitstag-, wittert Ahrendt sofort eine fiese Verschwörung. Mit der Bessenheit eines Briefmarkensammlers sortiert er alles auf seiner Seite ein, um zu zeigen, wie schlimm Israel ist und wie arm die Palästinenser. Besondere Leidenschaft sind Pro-Israelische Seiten wo sich Ahrendt wie ein Mitarbeiter des MfS, jede Aussage notiert und sofort veröffentlicht, natürlich mit Anmerkungen versehen. Er erinnert dabei an die Ehemaligen der SED und des MfS, die nicht nur ausgiebig Geschichtsklitterung betreiben, sondern sich auch als Opfer des Systems sehen. Ahrendt wähnt sich als Opfer einer groß angelegten Verschwörung, bestehend aus Broder, HC und Spirit of Entebbe. In der Causa Langer hat er jetzt Oberwasser und fungiert quasi als erster Schriftführer. Jede Aussage die von einem seiner Freunde getätigt wird, und sei es nur ein Sinnspruch an der Toilettenschüssel, wird von ihm kopiert, aufbereitet und feinsäuberlich veröffentlicht. Gäbe es im Internet Sütterlinschrift, Ahrendt würde diese verwenden. Für Frau Langer hat er nicht nur den knackigen Titel „Jagdaktion,“ sondern aktualisiert minütlich die Aussagen über Frau Langer.  Der Begriff „Jagdaktion“ wird gern und reichhaltig von ihm verwendet, da steht er nicht alleine da, auch Rechte, die sich zu Unrecht beobachtet fühlen, nutzen gern und reichhaltig diesen Begriff.

Sinnvolles fällt ihm allerdings nicht ein und so beschränkt er sich darauf Leserbriefe und offene Briefe  zu veröffentlichen, in denen Frau Langer über den grünen Klee gelobt wird, Israel als NS-Staat bezeichnet wird, die Palästinenser als Opfer eines Völkermordes herhalten müssen und Köhler praktisch mit der virtuellen Waffe bedroht wird –„Wehe Du knickst ein, dann wähle ich nie wieder in Deutschland“-. Ich nehme mal an, dass die meisten Briefe im Bundespräsidialamt in der Rundablage landen, denn dort hat man weiß G“tt wichtigeres zu tun, als die tränenreichen Briefe faktenresistenter und merkbefreiter Möchtegernpromis zu lesen, die eins eint, nämlich der Haß auf Israel und der Wunsch das zionistische Gebilde möge sich endlich in Luft auflösen. Wobei ihnen die Palästinenser einfach nur am Arsch vorbeigehen und ausschließlich die Staffage bilden.

Da melden sich „Besorgte Jüdinnen und Juden“ aus der Schweiz, die vor lauter Freude schon das Shofar geblasen haben, als sie die frohe Kunde aus Stuttgart erhielten, dass ihre Gebete, Israel möge verschwinden, zwar nicht erhört wurden, aber schon mal ein Schritt in die richtige Richtung gemacht wurde. Und jetzt betrübt darüber sind, dass man so böse zur Frau Langer ist.

Die schon sattsam bekannte Raumplanerin Dr. Viktoria Waltz wollte nicht hinten anstehen und hat sich sofort Gedanken über die „Pro-Israelische Lobby“ gemacht und alle Äußerungen aufgelistet, die sich gegen die Verleihung ausgesprochen haben. Mir zeigt das, das es Leute gibt die zum einen zuviel Tagesfreizeit haben und zum anderen, dass man im öffentlichen Dienst weniger Zeit für andere aufbringen muß.

Aber nicht nur ihre Äußerungen werden vom Schriftführer Ahrendt penibel aufgeführt, auch die anderen, wie z.B. die notorische Leserbriefschreiberin Claudia Karas, oder der Spammailverfasser Günter Schenk dürfen in dieser illustren Runde nicht fehlen. Persönlich allerdings gefallen mir die Äußerungen von Frau Karas, sowie Ellen Rohlfs, die sofort an Präsident, Ministerpräsident, Staatssekretäre und Bürgermeister geschrieben haben und wie Frau Karas, den üblichen Schmarrn ablassen, garniert mit einer Broschüre „Apartheidsstaat und Terrorregime, Israel muß weg!“ damit sich alle ein Bild machen können, denn schließlich war Horst Köhler ja noch nie in Israel, sondern wahrscheinlich in irgendeiner Flugzeughalle. Wäre es möglich gewesen, ich bin sicher sie hätten auch die katholische Kirche nicht ausgespart, aber wahrscheinlich fanden die Damen die Adressen nicht so schnell.

Putzig auch ein Isam Kamel -Der Mann heißt wahrscheinlich wirklich so, man sollte also nicht darüber lachen-, der wirklich glaubt es gibt eine „Urbevölkerung“ die unterdrückt wird. Überflüssig zu erwähnen, das es keine Urbevölkerung gibt und man, wenn man schon argumentiert auch die dort ansässigen Juden zur Urbevölkerung zählen kann.

Man kann, wie schon erwähnt, die Aktion Broders kritisieren, wie das allerdings geschieht, das ist dermaßen hysterisch, da wird dann auch jemand schnell als senil, oder instrumentalisiert bezeichnet, weil er nicht mit Frau Langer in einer Reihe stehen will. Ralph Giordano wird als Hetzer bezeichnet und man ist sich nicht mal zu schade, das auch dem Bundespräsidenten mitzuteilen. Von mir aus soll Frau Langer das Ding behalten, beweist es doch, dass man nichts wirklich großes geleistet haben muß, um dieses Ding verliehen zu bekommen und es ist eine Beleidigung für diejenigen, die wirklich jeden Tag was leisten.

Bemerkung am Rande: Das die Philosemiten von Pipinet um Abdullah Herre sich zu Wort melden war klar, dass die sich an die Proteste gegen das iranische Regime hängen, entbehrt nicht einer unfreiwilligen Komik. Ebenso ihre Kritik am AJC ist nicht ohne Humor.

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13 Gedanken zu “Hysterisches Gekeife

  1. Erwiesen Rohlfs & Co der Fr. Langer nicht einen Bärendienst, indem sie Beschwerdebriefe an Herrn Köhler schrieben?
    Die unverholene anti israelische Hetze könnten den Bundespräsidenten vielleicht dazu bewegen das Bundesverdienstkreuz wieder abzuerkennen.
    Rohlfs & Co liefern in ihren Schreiben klare Beweise, dass die Verleihung der Bundesverdienstkreuzes an Langer unhaltbar ist, da sie in das gleiche Horn bläst.
    Nu ja…zugegeben…die Briefe müssen natürlich Herrn Köhler oder zumindest einen aufgeschlossenen Mitarbeiter seines Stabes erreichen, um dahingehend bearbeitet zu werden.

    • Stimmt! In der Tat erweisen die Erwähnten Langer einen Bärendienst, vor allem war bisher niemand in der Lage explizit zu sagen, wo denn genau nun das Verdienst Langers liegt.
      Statt dessen verschickt Karas ihre Broschüre an jemanden, der wahrscheinlich Israel besser kennt, als Frau Karas ihre Schreibtischschublade. Aber da man im Bundespräsidialamt pro Tag hunderte solcher Briefe bekommt, wie von Frau Karas und Frau Rohlfs werden die leider nicht zur Kenntnis genommen, sonst würde man die Verleihung mit Sicherheit überdenken.

    • @Carl

      Du hast natürlich Recht, Carl.

      Aber dann wird es langsam Zeit, dass die Herrschaften aus dem Präsidialamt endlich reagieren. Trotz Sommerzeit….

      Oder anders rum’ gesagt: Wenn von dort keine Reaktion kommt, müsste doch eigentlich die mittlerweile einsetzende Protestwelle über mehrere Zeitungen (wenige, stimmt leider) einen (Um-) Denkprozess bewirken.

      Jetzt hoffen wir mal‘, dass die Kampagne Erfolg hat.

      Wir (ich) werden jedenfalls so lange nicht aufhören, bis Boris Palmer eine öffentliche Stellungnahme abgibt.

      Falls dies nicht geschieht oder eine Äußerung wieder windelweich zugunsten Langers ausfällt, werden wir weiterbohren. Und zwar so lange, bis die Causa „Langer“ aufrichtig abgearbeitet wird – was meine Freunde und ich sowieso wollen.

      Wir dürfen diese ungemein wichtige Sache nicht ruhen lassen.

      Wenn wir dann doch vorerst unterliegen sollten (was ich übrigens nicht glaube; es wird noch ein interessanter Herbst; Prognose: FL wird spätestens Dezember ihren Orden abgeben, wenn wir hartnäckig bleiben), werden wir andere (demokratische) Maßnahmen in die Wege leiten.

      Unsere Gegner werden sich dann damit auseinandersetzen müssen, dass wir in der Lage sind, Demokratie und Meinungsfreiheit wirksam in die Tat umsetzen.

      LG
      Bernd

      • Lieber Bernd, M.A. für Evangelische Gotteskunde,

        können Sie nicht Ihre befreundeten Bundestagsabgeordeneten in Bewegung setzen?

        Sie haben schon SPON in die Knie gezwungen. „P.S.: Falls Sie diese Nachricht nicht stehen lassen sollten: Sie wird dann an einige befreundete Bundestagsabgeordnete verschickt. Und die werden Wirbel machen. Und das zu Recht! Mit freundlichen Grüßen Bernd Dahlenburg, M.A., Evang. Theologe / Freier Redakteur, Augsburg“

        Mit freundlichen Grüssen

        Ihr Mercator

  2. Der liebe Eddi! Wie kann man nur!
    Der hat doch so ein klares Verständnis von allem!
    Wenn ich z.B. schreibe, dass das Staatsministerium Baden-Württemberg anscheinend die Aussagen des Laudators geglättet hat, dann attestiert der Superschreiber mir, ich könne nicht lesen, schließlich habe man dort die Rede nicht im Wortlaut abgedruckt.
    Jawoll, Herr A., aber: Hätten sie sie im Wortlaut abgedruckt, dann hätten sie die Aussagen ja auch nicht geglättet!
    Der Mann hat Vorgänge im Kopf, die wohl nur er versteht.

    • Ahrendt geht so ziemlich alles ab. Er ist nicht mal ansatzweise in der Lage Sätze logisch zu erfassen und zu begreifen.
      Aus Bernd macht er Ralf, glaubt, dass Broder zig Blogs schreibt usw.
      Ahrendt ist einfach nur ein schnöder Antisemit dem die Palästinenser am A… vorbeigehen. Die interessieren ihn nicht die Bohne, wie auch alles andere für ihn uninteressant ist, da er schlicht und ergreifend keine Ahnung hat. Wie er selbst mal sagte, „schön, wenn sich jemand für Dafur einsetzt, aber meine Sache ist das nicht, ich kann mich nicht um alles kümmern.“
      Und so lange es halt Leute wie Langer, Melzer, Meyer und andere gibt, so lange fühlt er sich in seinem Antisemitismus/Antizionismus bestätigt. Im Grunde ist er eine arme Wurst, die durch das Internet Aufmerksamkeit erhält.

  3. Aus Bernd macht er Ralf

    Manchmal weiß ich nicht, ob er einfach nur hudelt oder das in schäbiger Absicht macht. Aus mir hat er schon „Dahlberg“ und andere komische Geschichten fabriziert.

    Da ich weiß, dass mein Name skandinavischen Ursprungs ist, juckt mich das eigentlich wenig. Aber viele Dahlbergs in Schweden oder Norwegen werden sich verdutzt an den Kopf fassen, wenn sie zufällig auf Arendts Seites stoßen.

    Auch gut so – und gut für die Abschreckung. Hoffentlich nehmen sie aber seine Seite nicht dafür her, Deutsch zu lernen (kicher).

    Übrigens hat Arendt Heplev schon so oft beleidigt, dass es für etliche Strafanzeigen reichen würde.

    ————–

    Ganz nebenbei: Ich habe einen schwedischen Bekannten – international bekannter Klassik-Gitarrist. Hier (natürlich auch ein wenig Werbung):

    http://rudismusicbox.wordpress.com/2009/03/03/per-kindgren-plays-bach-air/

    Ein wunderbarer Mensch. Ich hatte die Ehre, mit ihm zu sprechen.

    Aber das später einmal.

    ——————
    Was Arendt & Co mittlerweile gegen mich angezettelt haben schicke ich dir – oder du siehst selbst nach, weil du die Seite kennst. Das ist an Gemeinheit und Infamie kaum noch zu übertreffen. Sie haben sich jetzt auf mich eingeschossen.

    Aber ich habe dich, unsere Freunde und Gott auf meiner Seite.

    Herzliche Grüße
    Bernd

    • Lieber Bernd,

      woher wissen Sie, dass G´tt auf Ihrer Seite ist?

      … und die Stimme, die Stimme, die sagt mir ins Ohr: Achtung, Achtung, hier spricht der Präsident, das Weisse Haus in Washington brennt …

      „Das ist an Gemeinheit und Infamie kaum noch zu übertreffen. Sie haben sich jetzt auf mich eingeschossen.“ Sind Sie nicht etwas weinerlich, ich habe Sie doch lediglich gebeten, mir Anzeichen manifesten, falls Sie das nicht können, latenten Antisemitismus in meinen Schreiben an Sie darzulegen?

      Grüss Gott

      Ihr Mercator

    • Nachtrag:

      „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“

  4. Nachtrag:

    Wie Arendt z.B. Heplev anspricht:

    Um Herrn Enteneier fast zu zitieren: „Dabei ist es unerheblich, dass Enteneier

    Wenn das keine Absicht ist….

    Arendt spielt mit Namen, obwohl er die einfachsten Regeln der Rechtschreibung nicht beherrscht -; nicht einmal in seiner VITA:

    Köstlich. Wühl‘ dich mal‘ durch diesen Schund vergewaltigter deutscher Sprache und Selbstmitleid durch (vielleicht hast du es auch schon gelesen)

    Wenn du den Link brauchst weißt du ja, wie du mich erreichst.

    LG
    Bernd

  5. Pingback: Stoff für’s Hirn! « abseits vom mainstream – heplev

  6. Wer wissen will, welche Leistungen Frau Langer vollbracht hat, dem seien ihre Bücher empfohlen. Dort kann man nachlesen, wie sie sich für ihre Klienten eingesetzt hat und zwar weit mehr als von einem RA zu erwarten war.

    Wenn sie Israel als einen Apartheitsstaat bezeichnet, so dürfte das auf persönlicher Erfahrung beruhen. Dabei ist es natürlich nicht nötig, daß das genauso funktioniert wie in Südafrika, das hat sie mit Sicherheit nicht behauptet. Apartheitsstaaten funktionieren verschieden.

    Wer allerdings glaubt, Frau Langer würde ihren Auszeichnung zurückgeben, weil das ein paar fanatische Zion-Faschisten sich wünschen, der wird sich getäuscht sehen. Ich erwarte endlich die Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes von solchen Großmäulern wie Lustiger und Giordano.

    • @ Zaroff,

      Wer wissen will, welche Leistungen Frau Langer vollbracht hat, dem seien ihre Bücher empfohlen. Dort kann man nachlesen, wie sie sich für ihre Klienten eingesetzt hat und zwar weit mehr als von einem RA zu erwarten war.

      Ich habe nicht wirklich das Gefühl, dass Sie jemals ein Buch von Frau Langer gelesen haben. Es ist völliger Quatsch was Sie hier behaupten. Frau Langer hat das getan, was jeder Anwalt getan hat, nicht mehr und nicht weniger. Nur hat Frau Langer es so hingestellt, als wäre sie bis zum äußersten gegangen und das ist Blödsinn.

      Wenn sie Israel als einen Apartheitsstaat bezeichnet, so dürfte das auf persönlicher Erfahrung beruhen. Dabei ist es natürlich nicht nötig, daß das genauso funktioniert wie in Südafrika, das hat sie mit Sicherheit nicht behauptet. Apartheitsstaaten funktionieren verschieden.

      Auch das ist Nonsens, Sie haben überhaupt keine Ahnung was Apartheid ist. Frau Langer hat Israel unterstellt, es würde ein System betreiben wie Südafrika, lesen Sie die Bücher, studieren Sie die Aussagen und das ist Nonsens. Es ist ebenso Nonsens, wenn Sie behaupten „Apartheidstaaten funktionieren verschieden.“ Ich habe selten so einen Unsinn gelesen und empfehle Ihnen, dass Sie sich mal mit Apartheid vertraut machen. Dazu empfehle ich Ihnen Joseph Lelyveld „Die Zeit ist Schwarz.“ Es gibt keine Apartheid in Israel, wer das behauptet hat aboslut keine Ahnung von dem Land.

      Wer allerdings glaubt, Frau Langer würde ihren Auszeichnung zurückgeben, weil das ein paar fanatische Zion-Faschisten sich wünschen, der wird sich getäuscht sehen. Ich erwarte endlich die Rückgabe des Bundesverdienstkreuzes von solchen Großmäulern wie Lustiger und Giordano.

      Was Sie erwarten, dass ist in etwa so bedeutend, als würde in China ein Fahrrad umfallen. Wenn Sie schon in der üblichen Diktion kommen und von „Zion-Faschisten“ schreiben, dann weiß man gleich wessen Geistes Kind Sie sind.
      Sie haben vom Zionismus keine Ahnung, von Israel keine Ahnung, von Apartheid wissen Sie nichts, aber Hauptsache Sie haben Langer gelesen und fühlen sich in Ihren Ressentiments bestätigt.

      Gut das wir darüber jetzt Bescheid wissen.

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