Wenn die Dummheit zweimal klingelt

Wie heißt es? „Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem Nachbarn nicht gefällt.“ Auf das Internet übertragen gibt es halt immer Leute die kriegen irgendwie den Hals nicht voll. In diesem Fall der Potz aus Potsdam, der offensichtlich immer ein paar Flaschen Roten braucht, damit er dann so richtig mal die Sau rauslassen kann und es uns Juden mal so richtig besorgt. Man wird sie halt nicht los und seit den Zeiten des Internets, haben sie sich zur Seuche entwickelt.

Da wünscht man sich in alte Zeiten zurück, als die Leute noch mühsam Leserbriefe mit der Schreibmaschine, oder von Hand schreiben mußten und diese dann an die Zeitungen schickten, oder direkt in die Briefkästen warfen. Das war manchmal schon grotesk und als Betroffener hegte man die Hoffnung, dass, je länger das 3. Reich zurückliegt, diese Leute durch den natürlichen Prozess aussterben. Aber es sind Leute nachgewachsen und lauschten Opas Heldengeschichten vom Krieg und vom Verrat und das ja alles nicht so schlimm war damals. Und von der schlimmen Besatzung und von Gefangenschaft usw. Und natürlich davon, dass es einen Staat gab und gibt, der immer damit „Kasse“ machte und „den Deutschen“ in Sippenhaft hält. Dagegen muß man sich zur Wehr setzen und „mein Held“ ist da besonders umtriebig.

Vielleicht war es Langeweile, vielleicht war der Rotwein schuld, oder möglicherweise auch eine kaputte Heizung. Keine Ahnung. Auf jeden Fall fühlte er sich wieder besonders mutig und startete mal wieder einen neuen Versuch hier einen Kommentar zu hinterlassen, obwohl ich nach seinem letzten Besuch keinen Nerv auf seine Ergüsse habe und diese bei mir stets im Papierkorb landen. Diesmal allerdings, da mache ich den Kommentar doch gerne öffentlich, zeigt er doch, dass der gute Mann anscheinend ein echtes Problem hat und ich ihm an’s Herz lege, bevor er Claudio mit juristischen Maßnahmen droht, sollte er vielleicht mal auf seine Wortwahl achten, könnte durchaus sein, das er Schwierigkeiten hat sein Anliegen zu vertreten. Aber er geht ja im Strafgesetz ein und aus.

Dear Taylor,

wenn schon Maxwell D. Taylor nicht in seinem Grab rotiert, dass Sie unter seinem Pic „in seinem Namen“ in Deutschland Ihr Wesen treiben, dann sicherlich Ihre Grossmutter, die nach Ihren Ausführungen im 3. Reich die SA und SS verprügelte, und jetzt sehen müsste, dass sich Ihr Enkel nicht mit Klarnamen durch die Bundesrepublik traut. Klar doch, diese ist entschieden gefährlicher als das Tausendjährige Reich. „Pünktlich rauscht der Intercity durch die Bundesrepublik, überall herrscht Bombenstimmung in der Bundesrepublik, ta tata tata tata …“

Nun, hätte er aufmerksam gelesen, was man bei Leuten wie ihm nicht voraussetzen kann, dann hätte er mitbekommen, dass ich mich unter Klarnamen nicht nur angreifbar gemacht, sondern auch zur Wehr gesetzt habe. Da aber seine Brüder im Geiste nicht die Hellsten Kerzen im Leuchter sind, seine Person eingeschlossen, betreibe ich den Blog unter Pseudonym, was ihn anscheinend umtreibt. Er kann nun einmal Juden nicht leiden die ihm nicht zu Willen sind. Vor allem kann er Leute nicht ab, die ihm widersprechen. Meine Großmutter hat mich vor Typen wie ihn gewarnt, Leute, die gerne andere denunziert haben. Er bildet da keine Ausnahme, im Gegenteil, er giert geradezu darauf. Er kann aber gerne eine Anzeige einreichen und schauen was daraus wird, wahrscheinlich wird er sich darüber beschweren, dass die deutsche Justiz „verjudet“ ist, wenn er eine auf den Deckel bekommt, denn Leute wie er die sind leider absolut nicht einsichtig und sehen sich halt immer und überall verfolgt und im Recht es „uns“ mal so richtig zu zeigen.

Ist es nicht bezaubernd, dass eine Schwachmatte wie Sie sich gebärdet, als hätte er gerade die Außenlager von Flossenbrück, Buchenwald und Dachau befreit und müsste mir als einem der Hauptttäter einen Tritt in den Arsch geben?

Es heißt zwar Flossenbürg, aber hier haben wir jemanden der den Juden Auschwitz nicht verzeihen kann. Vor allem das intelektuelle Florett mit dem der gute Mann durch die Gegend wandelt ist schon beeindruckend. Man kann davor nur den Hut ziehen. Vielleicht erklärt er ja auch die KZ’s zu Besserungsananstalten und Menschen die meiner Familie nahe standen und dort umgekommen sind waren halt nur nicht einsichtig genug. Der Patenonkel meines Vaters starb 1938 an den Folgen der KZ-Haft. Aber der gute Mann findet das ja sehr lustig und denkt offenbar sowas hat es nie gegeben. Der Namensgeber meines Vaters floh 1934 aus Deutschland, mein Großonkel 1937, sein Bruder kam im gleichen Jahr aus Frankreich zurück aus Angst verhaftet zu werden. Aber hey, war doch alles prima damals in Deutschland und die NS-Zeit hatte doch viele gute Seiten, mir fallen halt nur grade keine ein. Wenn er sich sarkastisch als  „Haupttäter“ bezeichnet, dann sollte er mal darüber nachdenken, ob nicht mal einen Therapeuten aufsucht, aber Selbstreflexion ist seine Sache nicht wirklich. Er sieht sich als Opfer der Juden und begreift sich als Rächer der Entrechteten. Dazu gehört es halt in seinem Blog Broder zu verunglimpfen und Verschwörungstheorien zu entwickeln, oder Leute die Fakten zu Israel präsentieren mit Anzeigen zu überhäufen. Gute Juden, das sind für ihn halt die, welche bereit sind ihr Judentum bis zum erbrechen zu negieren.  Dazu muß dann halt das einzige in deutsch erschienene Buch von Leibowitz herhalten. Vielleicht sollte er, da er ja so gut hebräisch spricht, Leibowitz Werke in hebräisch lesen, ob er das dann auch noch publiziert wage ich zu bezweifeln. Leibowitz sprach sich in den 50er Jahren dafür aus Israel ethnisch von den Arabern zu säubern, für ihn sollte es einen Staat Israel geben, der nur von Juden bewohnt ist und weil Ben Gurion ihn als Idioten bezeichnete war Leibowitz mehr als angepisst. Besonders weil Leibowitz ein Staat nach religiösem Muster vorschwebte, für ihn waren Staat und Religion untrennbar. Das mögen diese Leute, die hebräisch so fließend beherrschen wie ein deutscher Tourist in Rom aber nicht gerne hören. Leibowitz war im Übrigen der Meinung, dass die „Goijim“ dieses säkulare dem Staat Israel aufgedrückt haben. Aber wer aboslut keine Ahnung von Israel hat, der ist dankbar, wenn er seine Sichtweise aus einem Buch beziehen kann. Und so liebt er halt die Langers, Meyers, Chomskys und Finkelsteins dieser Welt, weil sie ihm, „dem Opfer“ halt einen Kosherstempel verpassen.

Solange Sie, Taylor a.k.a. Lizas Welt a.k.a Alex Feuerherdt a.ka. Linus Zavelberg Ihr Inkognito nicht öffnen, sind Sie für mich schlicht ein armes Schwein, das koscher sein will. Was mich ärgert ist, dass diese feigen Gesellen so tun als wären sie die „Freunde“ und Helfer Israels. Ich finde, das hat Israel, auch wenn ich der Besatzungspolitik kritisch gegenüber stehe, nicht verdient.
Screenshot wird gemacht.

Ich esse sogar Schweinehaxe. Ich habe damit keine Probleme und erzähle es auch niemandem. Es gibt ja Leute die gingen beim Kartoffelschälen verlustig. Ich bin weder kosher, noch lebe ich kosher, was er aber anscheinend nicht begreift und Juden anscheinend wirklich als Tevje sieht. Ich habe auch keine Lust gegenüber einem durchgeknallten Antisemiten Stellung zu beziehen der es als Lebensaufgabe ansieht, Leute die Israel positiv gegenüber stehen, zu stalken und das mit einer Bösartigkeit, die schon beeindruckend ist. Ich halte nichts von Vergleichen zur Nazizeit, muß aber sagen, Streicher wäre stolz auf ihn. Was dieser Mann leistet ist schon Beeindruckend. Mit Akribie und Hingabe widmet er sich seinem Lustobjekt und weiß natürlich genau, wie Eichmann auch, wie die Israelis denken. Zu Israel selber hat er natürlich bisher noch nichts geschrieben, da stehen halt die ganzen Juden und ihre Mitläufer im Weg, aber man fiebert von Jerusalem bis Eilat dem Urteil des „Experten“ entgegen. Selbst in Ashkelon flüstert man seinen Namen nur hinter vorgehaltener Hand. Und wenn er im Laufe der Zeit in Deutschland alle hinter sich hat, dann heißt sein nächstes Projekt Israel. Da erklärt er den Bewohnern dann wie die das gefälligst handhaben sollen, damit er nicht mehr belästigt wird. Schließlich kennt er sich im Nahen Osten aus, wie in seiner Jackentasche. Wie schon beschrieben, bisher hat er sich zu Israel nicht geäußert und seine Gedanken „zur Besatzungspolitik“ kund getan, aber da er den Nahen Osten im Atlas findet ist es nur eine Frage der Zeit, denn an seinem Wesen soll Israels genesen.

Da kann man nur sagen: „G#tt schütze mich vor meinen Freunden, mit meinen Feinden komme ich schon selber klar.“ Und wer so einen Freund hat, der braucht wirklich keine Feinde mehr.

Das er Screenshots macht, das ist eh klar, sein Lebensinhalt besteht ja darin nicht nur die Steuerzahler zu schröpfen, damit sie ihm sein Hobby finanzieren, sondern seiner Tätigkeit als Querulant nachzukommen und die besteht halt nun mal darin, dass man gerne und ausgiebig alles „dokumentiert,“ damit man im Recht ist.  Wenn er Deutschland repräsentiert, dann kann man sich nur noch fremdschämen.

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2 Gedanken zu “Wenn die Dummheit zweimal klingelt

  1. Es trug der deutsche Gesetzgeber im Telemediengesetz Diensteanbietern auf, „die Nutzung von Telemedien [..] anonym oder unter Pseudonym zu ermöglichen, soweit dies technisch möglich und zumutbar ist“. Damit sollen die im deutschen Grundgesetz garantierten Grundrechte der Meinungs- und Informationsfreiheit gewährleistet werden.

    Es geht natürlich auch eine Nummer kleiner: Geht der Held aus und ruft er allen Besuchern im Lokal seiner Wahl vorm Eintreten seinen Namen entgegen?

    Es ist bemerkenswert, daß einem, der nach Klarnamen greint und beansprucht, selbst doch nur korrekt zu handeln, derlei nicht einfällt.

    Bemerkenswert sind die Ergüsse dieses Helden aber auch an anderer Stelle. „Ich habe auf die Privatklage bislang verzichtet.“ schreibt er etwa. Das mag großzügig sein oder feige. Im Kontext indes kann ein solcher Satz durchaus als Versuch der Nötigung empfunden werden. Dieses Verhalten zeigt einerseits schön die Sinnhaftigkeit von Pseudonymen.

    Andererseits offenbart es aber auch anschaulich ein gestörtes Verhältnis zum Recht, auf das der „Brandenburger Tor“ (C.C.) sich beruft. Vom Bundesdatenschutzgesetz scheint er auch noch wenig gehört zu haben. Das sieht in E-Mail-Adressen „personenbezogene Daten“, die ohne Einwilligung zu veröffentlichen daher ganz gewiß kein Kavaliersdelikt ist (schlechter Stil ist es sowieso).

    Da will, scheint mir, ein Wichtigtuer auf ganz besonders rechtschaffen machen, scheitert aber schon bei nur oberflächlicher Betrachtung ziemlich blamabel.

    • Hallo tw,

      das nutzt bei ihm recht wenig zum Erkenntnisgewinn. Er wähnt sich auf dem Kriegspfad. Zwar sieht er sich als Freund Israels, komischerweise ist er aber mit allem einverstanden, was z.B. sein Freund Ahrendt so täglich schreibt.

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