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Lasst uns twittern

Juni 21, 2009

Alle Vorschläge damit man den Mullahs einen Stock in die Fahrradspeichen stecken und den Leuten im Iran einen Vorteil verschaffen kann, die unter größten Gefahren Informationen in’s Ausland bringen, sollte man aufgreifen und publizieren.

Denkbar hat noch mal auf den Tip hingewiesen sich bei Twitter zu registrieren. Damit verschafft man den Leuten im Iran den Vorteil, dass es für das Regime schwieriger wird diejenigen zu finden, die aus dem Iran über Twitter Nachrichten verbreiten.

Auch eine prima Idee, also anmelden bei Twitter, dann nach der Anmeldung auf Settings gehen und bei der Timezone Teheran auswählen und das ganze saven. Je mehr noch mitmachen, desto besser. Also in den nächsten Tagen sollten alle die, denen Freiheit und Demokratie etwas bedeuten sich bei Twitter anmelden. Man muß nicht mal richtig aktiv sein, sondern nur ein Konto eröffnen, dauert ein paar Sekunden und hilft.

Also, let’s twitter!

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6 Kommentare leave one →
  1. Juni 22, 2009 8:34 am

    Endlich. Das hat im Gegensatz zur depperten „Wir-verstopfen-de-Iranern-das-Netz“-Aktion tatsächlich positive Auswirkungen.

  2. Analytics permalink
    Juni 22, 2009 3:42 pm

    Leute, ein paar klarstellende Worte vorab:

    Solche Aktionen wie Gestern die Idee den Farsnewsserver zum Absturz zu bringen können getrost als „Friendly Fire“ bezeichnet werden. Egal welcher Schwachkopf diese verdammte Hirnverrenkung hatte, es hat der Revolution geschadet und zwar massiv. Am Ende standen die Massen mit 375 bytes da und die Mullahs hatten immernoch die Hosen an. Bitte unterlasst solche Tieffliegeraktionen demnächst, ist das einleuchtend?
    Was die Leute dort dringender Brauchen ist Serverplatz. Auch wenn ich anscheinend zu dämlich dazu bin, ihr dürftet das schaffen. Folgt dem Link: http://blog.austinheap.com/2009/06/15/how-to-setup-a-proxy-for-iran-citizens-for-windows/ und richtet euren PC ein. Damit ist den Menschen dort echt besser geholfen als mit euren Spontikramm.
    Dann bräuchten wir 2 Dinge: 1. Koordinierung der einzelnen Aktionen. Jede Idee ist willkommen, doch sollte der eine Blogger schon vorher wissen, was der andere macht. Dafür bräuchten wir einen eigenen Blog oder aber ein Genosse stellt sein Blog zur Verfügung. Egal wie wirs lösen, wir müssen schnell vorgehen. 2. Oberaufsicht. Um immer einen Überblick zu haben, müssten wir eine art Instanz schaffen um notfalls zur eben dieser Instanz appelieren zu können. Es kann eine art Supervisor sein und der Posten kann rotieren, nur sollte er 24h am Tag besetzt sein um adäquat reagieren zu können. Was haltet ihr von der Idee?

    • taylor1944 permalink
      Juni 22, 2009 5:05 pm

      So, jetzt reicht es mir langsam, dass hier jeder Spaten glaubt sich auskotzen zu müssen und von Schwachkopf, hirnverrenkungen oder deppert schreibt.

      1.) Wenn Du hier schon reinkommst, dann mäßige Deinen Ton, wir sind hier nicht auf Deinem Pausenhof. Wir sind auch nicht irgendwelche „Kumpel“ in der Raucherecke.
      2.) Liegen die Server der staatlichen Nachrichtenagenturen seit Donnerstag brach. Die Hackerangriffe dauern schon ein bisschen länger wie ich Samstag am späten Abend erfahren habe. Und wenn Du versuchst die Seiten aufzurufen, dann wirst Du feststellen, dass die Server immer noch nicht zu erreichen sind.
      3.) Was mich hier in Deutschland immer wundert, dass ist die Tatsache, dass manche Menschen glauben sie hätten irgendeine Moral oder ein Copyright an etwas gepachtet und denken die Welt besteht nur aus Wanne-Eickel und Wolfenbüttel. Schon mal auf die Idee gekommen, dass beispielsweise die Aktionen von ein paar Millionen getragen werden und nicht von ein paar Robin Hoods, die sich wie alternde Diven um den Regisseur schlagen?
      4.) Gehöre ich zu den Menschen in diesem Land, die den Luxus besitzen einer Tätigkeit nachzugehen und zum Reden keine Zeit haben -vor über zwanzig Jahren sind wir mal spontan vor die Botschaften gezogen, während andere erst einmal darüber diskutierten, ob man den Protest in Druckschrift, oder Schreibschrift macht und ob Leinen nicht doch besser ist als Baumwolle, oder lieber Pappe nimmt-.
      Das heißt aber nicht, dass ich völlig aus der Welt bin, sondern a.) meist nur am Wochenende Zeit zum schreiben habe und b.) mich nicht aufregen sollte, weil ich sonst wie ein Maikäfer auf dem Teppich liege -nach zwei Herzinfarkten tritt man etwas ruhiger-. Trotzdem bin ich aber immer noch ein Mensch der Tat.

      Und jetzt würde ich es begrüßen, wenn man schon Kritik hat, diese sachlich anbringt und hier nicht als Djihadist unterwegs ist und andere als Tiefflieger, Deppen, Hirnverrenkungen bezeichnen. Oder alle Aktivisten auf der Welt anschreibt und ihnen sagt, was einen stört und was die gefälligst zu tun haben. Da wünsche ich dann viel Spaß dabei.

      Kein Wunder das einige meiner Kollegen unsicher sind, überhaupt etwas zur Solidarität beizutragen.

  3. Analytics permalink
    Juni 22, 2009 6:35 pm

    Mich hats nur aufgeregt, dass wir damit beinahe die gesamte Kommunikation lahmgelegt haben, der rest siehe Mr.Moe. Ich entschuldige mich für die entgleiste Sprache, dass ist wirklich unglücklich geworden. Sorry.

Trackbacks

  1. Twitter « Nach der Wahrheit graben

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