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Netbooker

Mai 1, 2009

In einer modernen Welt kann sich ein Taylor natürlich der Moderne nicht entziehen, vor allem, wenn man lange in der IT-Branche verbracht hat und auch mal im Support für Apple tätig war. Allerdings hänge ich auch an Traditionen, so z.B. an meinem iBook, das mittlerweile 9 Jahre alt ist, an meinem Rechner, den ich in regelmäßigen Abständen aufrüste und an meinem Sony Ericsson W810. Ich brauche den ganzen Schnickschnack auch irgendwie nicht, da ich keine Spiele spiele und die Programme, die ich nutze, auch auf „meinen Antiquitäten“ laufen.

Für meine Termine nutzte ich meinen Filofax, bis ich durch Zufall auf einen Palm Tungsten E stieß und diesen für die Terminplanung nutzte. Vor allem bot der Palm den Vorteil, auch mal schnell ein paar Notizen zu machen. Dann dachte ich mit im letzten Jahr, es wäre irgendwie ganz praktisch, wenn man seine Termine in’s Telephon hacken kann, ein paar Notizen, sowie seine Kontakte. Also nicht via Palm über PC auf Sony und so nutzte ich meine Vertragsverlängerung und das Angebot, um mir einen XDA zuzulegen. Natürlich wollte man mir auch einen Navi gönnen, den wollte ich aber nicht. Natürlich wäre mir ein IPhone lieber gewesen, aber da man mir bei O2 sagte, dass dieser nicht mit O2 funktioniert habe ich das gelassen.

Im letzten Monat dann hatte ich ein bisschen Geld über und spielte mit dem Gedanken mir ein Notebook zuzulegen. Tja und dann kam es anders. Zufällig war ich beim Aldi und in der Vitrine stand eines dieser „Netbooks.“ Sehr klein, sehr handlich und irgendwie schick. Vor allem gefiel mir der Preis, also sprach ich einen Angestellten an und erfuhr, dass man das Angebot noch hätte, allerdings nur noch in schwarz/anthrazit und dafür aber 30 € günstiger. Da es kein Problem darstellte mit EC-Card zu zahlen nahm ich es mit. Vorher hatte ich mich ja bei einem Computerhändler informiert, aber der Angestellte war eher auf Spiele programmiert und erklärte mir dass ein Netbook dafür nicht geeignet sei und auch das günstigste Notebook auch eher was für Internet, oder halt mal DVD taugen würde, um mich dann zu seinen Favoriten zu lotsen. Trotz meiner Erklärung, dass ich keine Spiele spiele, ein mobile Lösung suche die es mir erlaubt bequem im Internet zu surfen und mit der ich auch in Bus und Bahn g’schwind mal eben einen Brief schreiben kann, konnte er mit diesen Informationen nichts anfangen. -Wahrscheinlich hielt er mich für einen Senioren der im Altersheim den Computerfüherschein gemacht hat und nun „mal einsteigen“ wollte“-

Nun bin ich also stolzer Besitzer eines Medion Akoya 1212 mit israelischer Hightech, denn der Atom wurde bei Intel Israel entwickelt und muß sagen, ich bin absolut zufrieden mit dem Teil. Da wohl der neue Akku drin ist liegt die Laufleistung bei sagenhaften 7-8 Stunden, ok das hat mein iBook auch, ist aber größer und schwerer. Die Gimmicks an Software benötige ich zwar nicht, da ich ausschließlich Open Office verwende, aber gut. Die Festplatte mit 160 GB finde ich enorm, mein iBook hat gerade mal 1,6 GB und mein PC 40 GB. Auf beiden habe ich genügend Platz. Es genügt dem was ich mache voll und ganz. Der einzige Nachteil für mich ist halt ein Trackball zu finden, der meinen Vorstellungen entspricht. Leider gibt es den Trackman Marble von Logitech nicht mehr, was ich persönlich sehr schade finde, denn der hat mich, im Gegensatz zum Trackball von Microsoft, nie im Stich gelassen und funktioniert Heute noch.

Ich finde es schon erstaunlich das man auf so wenig Platz soviel an Technik unterbringen kann. An mein Netbook kann ich ohne Probleme meinen Monitor anschließen, was natürlich den Augen zu Gute kommt, oder man sitzt bequem auf dem Sofa und via wireless ist man online und schreibt mal eben ein paar Mails. Sitzt man im Bus und bekommt einen Flash, dann holt man ihn fix raus und tippt was über die wirklich bequeme Tastatur in das Gerät. Die Tastatur haut mich wirklich vom Hocker. Man hat da kein Mäuseklavier, sondern kann wirklich im Zehnfingersystem mal fix was eintippen.

Mein Fazit nach einem Monat: Wirklich empfehlenswert. Ok, zwar nicht meine Farbe, aber zum arbeiten, persönlich für mich, wirklich geeignet. Es muß nicht immer groß sein und mit einem Extern DVD wirklich zu empfehlen. Mehr braucht man wirklich nicht, wenn man es nur für Officeanwendungen nutzt.

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2 Kommentare leave one →
  1. Mai 2, 2009 5:10 pm

    „Nicht meine Farbe“ – so ging’s mir auch.
    Aber ansonsten bin ich ähnlichl begeistert. Mit dem Teil kann ich alles machen, was am PC auch geht. Und wenn man ein externes Laufwerk hat, dann fehlt einem wirklich nun gar nichts mehr!

    • taylor1944 permalink
      Mai 2, 2009 5:55 pm

      Hallo Heplev,

      vor allem bekommt man ein externes DVD Laufwerk ja schon recht günstig und man muß es ja nicht überall mitschleppen.

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