Quasselbude

Mal ehrlich, würden Sie zu einem Konzert gehen, bei dem Sie genau wissen, dass sich da nur Krawallbrüder, Massenmörder, Kinderficker und Totschläger rumtreiben? Und das die Gruppe, die dort spielen wird, eher an Hanibal Lecter erinnert und weniger an die Wildecker Herzbuben?

Natürlich würden Sie nicht gehen und sich darüber wundern, warum da nicht die Polizei schon im Vorfeld tätig wird. Bei der UNO allerdings ist das alles etwas anders. Da macht es nicht wirklich was, wenn man nicht lesen und schreiben kann, seine halbe Familie in bester Mafiatradition irgendwo in den Fundamenten der Neubauten entsorgt hat, damit man die Macht mit Niemandem teilen muß. Und wer auch nur auf die Straße rotzt, wenn in seiner Nähe ein Plakat des großen Führers hängt, der kann sicher sein, dass er noch in der selben Minute irgendwo in einem Loch landet. Für die UNO ist das alles gar kein Problem, im Gegenteil ist nicht nur die UNO, sondern auch ihre Befürworter der Meinung, „wir sind doch alles ein große Familie.“ La Famiglia halt, eine große Seifenoper die seit 60 Jahren, zwar nicht im Fernsehen, aber auf der Weltbühne läuft. Da gibt es die Guten, die Bösen und die anderen. Die Bösen, das sind dann die, bei denen gesagt wird, „die sind in der Entwicklung“ und damit die sich positiv entwickeln gibt es Gute und andere, die sagen, „wir sind da sowas wie Bewährungshelfer, oder Erzieher im Kindergarten und versuchen halt therapeutisch auf die einzuwirken.“

Die Therapie sieht dann so aus, dass man Gremien und Untergremien schafft, bei denen die Bösen die Oberhand haben und sich so richtig austoben. Wie in Genf zum Beispiel. Das Lustige und die Reaktionen an Genf allerdings erinnern mich an Verkehrsunfälle. Man findet sie ekelig, bleibt aber sensationslüstern stehen und schaut ob Blut fließt. Jeder wußte was Ahmadinedjad sagt, weil er es immer sagt. Der sagt das schon Morgens beim Aufstehen, zu seiner Frau beim Frühstück und auf dem Weg zur Arbeit. Aber anscheinend dachte man die Therapie Obamas -mal mit denen reden- könnte schon Wirkung erzielt haben und der Bartwichtel stellt sich ans Rednerpult und bringt mal zur Abwechslung Standup Comedy, „Hey, letzte Woche bei einer Hinrichtung in Teheran, boah ey…….“, oder einen Mullahwitz. Nachdem das nicht so war setzte die Empörung ein und einige verließen angewidert den Saal. Die Presse reagierte überrascht, „der hat ja wieder das Gleiche erzählt!“ und die Tagesschau zeigte sich düpiert, „was denn so lange reden und nicht ein Witz dabei?“

Dabei war doch von Anfang an klar, was das für eine Veranstaltung wird. Hat man etwa erwartet der Messias erscheint und hält seine Bergpredigt? Wenn man schon unbedingt an der Veranstaltung teilnehmen muss, dann hätte man auch völlig undiplomatisch auf die Pauke hauen sollen -ein Grund warum ich kein Außenminister bin, Ahmadinedjad wäre gar nicht mehr von der Bühne gekommen, weil ich ihm sein Köpfchen in den Hals geschoben hätte-. Mit reden kommt man da nämlich nicht weit, weil Gegenstandpunkte nicht willkommen sind.

Da sitzt eine Bande von Verbrechern, die von Ihnen finanziert, unter dem Deckmäntelchen gegen Rassismus zu sein, versucht, ihre Vorstellungen anderen aufzuzwingen. Das heißt im Klartext: Gegen Rassismus zu sein, ist gegen Israel zu sein und darüber hinaus, dass man die Werte, für die der Westen genug Blut geopfert hat, über Bord werfen soll. Genf ist nur der Mikrokosmos der UNO Vollversammlung in New York.

Dwight D. Eisenhower hat mal gesagt: „Organisation macht aus einem Inkompetenten kein Genie.“ Das gilt für die UNO, ihre Organisationen und diese ganzen Veranstaltungen. Das Ziel der UNO Gründung ist gründlich in die Hose gegangen. Weder hat die UNO Kriege verhindert, noch hat sie diese erfolgreich beendet. Oft genug standen die berühmten Blauhelme wie die Bettnässer daneben, wenn irgendwelche durchgeknallten „Freiheitskämpfer“ ganze Landstriche entvölkerten.

Die UNO geht auch willkürlich vor, wenn es darum geht Volksgemeinschaften ihren Willen abzusprechen. So fordert die UNO seit Jahren, dass Somaliland gefälligst seine Eigenständigkeit aufgeben soll und sich dem Failed State Somalia anschließen soll. Dabei ist Somaliland seit 1991 von Somalia de Facto unabhängig, nachdem das Regime in Mogadishu gestürzt wurde und Somalia seitdem im Chaos versinkt. Die einzige Anerkennung besitzt Somaliland in der UNPO.

Konflikte werden im Allgemeinen nur willkürlich betrachtet und auf die Tagesordnung gesetzt. Während der Biafra Krise, bei der ca. 2 Mio Igbos starben, darunter ca. 750.000 Kinder, war für die UNO nur ein Vermittlungsversuch wert. Nachdem das Militärregime in Abuja die Vermittlung ablehnte gab es keine Folgen. Einzig danach flog die UNICEF und das UNHCR Hilfsflüge in die Provinz Biafra um einen Völkermord zu verhindern. Mir sind die Bilder aus Biafra noch bestens bekannt. Bilder von kleinen Kindern mit aufgeblähten Hungerbäuchen die elendig verhungerten und Bilder von ausgemergelten Frauen die verzweifelt ihre Kinder in westliche Kameras hielten.  Die PLO, z.B. hat nicht nur einen Beobachterstatus bei der UNO, es sind auch die meisten Mitarbeiter in den Autonomiegebieten und den Lagern unterwegs. Und das UNRWA bekommt auch das meiste Geld überwiesen.

Während der Katangakrise besetzte die UNO einfach die Provinzhauptstadt. Hob die Unabhängikeit auf und teilte die Provinz. 1966 fiel sie dann an Mobutu der mit Hilfe der Franzosen nicht nur die Aufstände 1978 beendete – das 2te Fallschirmjäger Fremdenregiment  der Legion Etrangere befreite Kolwezi und rund 2000 Ausländer-. Von der UNO war weit und breit nichts zu sehen. Nicht mal eine Resolution wurde verabschiedet.

Auf Zypern versagte man auf ganzer Linie. Weder konnte man die Unruhen verhindern, noch den Bürgerkrieg und daraus resultierend den Einmarsch der türkischen Armee. Wenigstens zum Tässchen Tee am Grenzzaun war man danach dann gut genug und findet das wahrscheinlich immer noch als gelungene Operation.

Die Apartheid in Südafrika wurde auch nicht durch irgendwelche UNO-resolutionen beendet. Wozu auch, es gab keine. Sondern durch den alten „Betonkopf“ Ronald Reagan der bestimmte, dass südafrikanische Produkte nicht in die USA eingeführt werden dürfen -Diamanten, Gold usw.- und den Druck auf Botha erhöhte.

Die UNO ist der nutzloseste Haufen den es gibt und sollte mit seinen ganzen Organisationen aufgelöst werden. Wer daran hängt, in Moskau gibt es bestimmt ein Plätzchen wo man sich treffen kann. Da können dann die Massenmörder, Kinderficker und Totschläger tagein tagaus darüber debattieren wen sie an den Pranger stellen und Resolutionen erlassen bis Mathäi am Letzten. Das würde vielleicht noch ein paar westliche Spinner beeindrucken die glauben die UNO sei so etwas wie Artus Tafelrunde mit strahlenden Rittern, Minnesang und hehren Idealen.

Der Rest kann sich dann etwas ausdenken und umsetzen, dass die ursprüngliche Idee von 1945 wieder aufnimmt. Dafür würde ich auch gerne meine Steuern zweckentfremden lassen. Aber diese UNO war mir schon vorher ein Gräuel und nach Genf noch mehr. Und so einen Scheiß muß ich noch bezahlen, denn die Bundesrepublik zahlt das nicht aus den Sparbüchern ihrer Abgeordneten.

Advertisements

4 Gedanken zu “Quasselbude

  1. Pingback: Durban2-Schaschlik (22.4.) « abseits vom mainstream - heplev

  2. Ganz ehrlich, für sonderlich empfehlenswert halte ich diesen Artikel nur, wenn man einen sehr niedrigen Blutdruck hat und diesen unbedingt gleich am Morgen nach oben schnellen lassen möchte.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s