Michelle Superstar

Nein, es geht hier nicht um die Politik Barack Obamas, seinen Besuch und seine Rede. Es geht um seine Frau Michelle und seit dem Treffen mit der Queen muß ich sagen, entwickele ich mich zum Fan.

Mein erster Kontakt mit einem Amerikaner, das war Ende der 60er Jahre, als ich mit meinen Eltern auf den Rheinwiesen unterwegs war und wir auf einen Helicopter der US-Streitkräfte trafen. Die Piloten hatten den damaligen Botschafter bei seinem Haus abgesetzt und überprüften ihr Fluggerät. Bereitwillig standen sie der Bevölkerung Rede und Antwort und nutzten die Aufmerksamkeit zu einer kurzen Führung in und um den Helicopter. Anscheinend muß ich wohl dem Piloten gefallen haben, keine Ahnung warum. Der schnappte mich und meinte zu meinen Eltern, er wolle jetzt mal einen kleinen Rundflug mit mir machen, was meinen Eltern natürlich nicht gefiel. Mir hätte es schon gefallen und damals stand mein Wunsch fest auch mal einen „Hubschrapp schrapp“ zu fliegen. Daraus ist aus gesundheitlichen Gründen nichts geworden, aber der Pilot war schuld an meinem Wunsch.

In all den Jahren habe ich die Amerikaner mit denen ich zu tun hatte, immer wie große naive Kinder gesehen. Es stimmt, sie sind oberflächlich freundlich und sie sind auch spontan damit jemanden, den sie vor fünf Minuten kennen gelernt haben, einfach einzuladen. Sie sind relativ unkompliziert und kümmern sich manchmal einen Scheißdreck um Konventionen. Entweder man mag sie, oder man mag sie nicht.

Von Michelle Obama bin ich mittlerweile begeistert. Ihren Auftritt mit der Queen fand ich klasse und wahrscheinlich dürfte dem einen, oder anderen englischen Konservativen sämtliche Gesichtszüge entgleist sein und zu der Frage verleitet haben, „warum noch mal haben wir die Kolonien verloren?“ Sie hat so eine unaufgeregte erfrischende Unbekümmertheit mit der sie auch die Etiketten über Board wirft, dass man sie einfach mögen muß.

Wenn ihr Mann noch eine gute Politik hinbekommt, dann kann ich nicht umhin jetzt schon eine zweite Amtszeit zu fordern, allein wegen seiner Frau die wenigstens mal alle so richtig aufgemischt hat. Aber auch Baracks „intime Berührung“ von Camilla Parker Bowles, war schon sensationell.

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