Na dann fang schon mal an

Das man Marcel Bartels nicht für voll nehmen kann ist ein offenes Geheimnis. Seine völlig wirre Melange, bestehend aus Verschwörungsthorien, „der Zionist lauert überall,“ dem kapitalistischen System und Verfolgungsphantasien, regen höchstenfalls noch zum lachen an. Und seine Postings sind schon so schräg, dass er, wenn er links zur Tür raus geht, durch die rechte Tür wieder rein kommt. Selbst einem Horst Mahler dürfte es unheimlich werden  wenn er das alles so liest.

Das Herr Bartels ein massives Problem mit Israel und Juden hat ist eher ein Fall für die Therapie und auch keine große Neuigkeit – vor ein paar Monaten habe ich dazu einen interessanten Artikel in einer Fachzeitschrift gelesen, das Internet als Ersatztherapie-. So läßt er halt alles in seinem Blog ab. -Wie schrieb mir mal jemand aus den USA, gäbe es das Internet nicht, würden wohl mehr Verrückte durch die Gegend ballern, oder als Serientäter unterwegs sein-

Mittlerweile ist er über das Stadium der Phantasie hinaus und ruft schon konkret dazu auf, wie man Israel endlich überwinden kann

Der Weg zur Abschaffung des Staates Israel führt politisch über die Aberkennung der staatlichen Anerkennung. Bis es soweit ist, kann ein Boykott organsiert werden, der auch schon dabei half, das Apartheidregime von Südafrika zu bezwingen. Boykott Israel:

Nun wurde der Staat Südafrika nicht abgeschafft und auch der Boycott auf Südafrika hatte auf die  Entscheidung der Regierung keinen großen Einfluß -man merkt er hat keine Ahnung-, aber Bartels das zu erklären, das wäre, als wolle man einem Eingeborenen in Borneo, der noch nie einen Weißen gesehen hat und noch nie außerhalb seines Gebietes war, die Welt erklären. Die Apartheid mag zwar abgeschafft sein, viel geändert hat sich aber nicht in Südafrika, aber geschenkt, denn Bartels möchte endlich den Staat Israel überwinden und glaubt ein Boycott würde das Ziel erreichen, „Endlich Judenfrei im Nahen Osten.“ Da könnte er dann auch wieder ruhig schlafen wenn die Vernichtungsphantasien vollbracht sind, wobei ich mir immer die Frage stelle, was machen die ganzen Ungusteln eigentlich wenn es wirklich mal kein Israel mehr geben sollte, Topflappen werden sie ja nicht stricken. Vielleicht langweilen sie sich ja auch zu Tode.

Was nun seinen Boycottaufruf betrifft, so kann man diesem wackeren Streiter des Humanismus und des Menschenrechts nur wacker zurufen: „Dann fang schon mal an.“ Offensichtlich glauben diese Leute immer noch, Israel exportiert nur Jaffa-Orangen, Zitronen, Olivenöl und ein bisschen Carmelwein für die Juden in der Diaspora, die sich ein bisschen am Shabbat das Herz erwärmen möchten.

Um also mit gutem Vorbild voranzugehen –„Hannuman geh Du voran, Du hast weiße Socken an!“– kann er ja schon mal damit beginnen und seinen Computer aus dem Fenster werfen. Bloggen sollte er auch nicht mehr, wäre aber schade, denn von Zeit zu Zeit hat man doch Spaß mit seinem Blog, tja und den Rest seines Equipments kann er dann auch den Wuff’s geben, schließlich sitzt der Zionist, zwar in elektronischer Form, aber schon lange mit seiner Bude.

Irgendwie finde ich die „Boycott Israel“ Schreier langsam lächerlich.

Mit Dank an Andreas




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4 Gedanken zu “Na dann fang schon mal an

  1. Ja wenn diese ganzen, kauft nichts bei und von Juden, doch endlich ihre versprechen wahr machen würden.
    Hach was wäre das schön 😉

    Auf der anderen Seite, nun wo würden sie ihren Hass ausleben?
    Dann doch besser ihren Müll im Netz ausleben lassen.
    Sie können Dampf ablassen und wir haben was zu lachen 😉

  2. Dear Friend!
    Welcome to my „Blog“, with electronic adress URL: http://nikotev.wordpress.com/
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    Your friend Nikolay Kotev

  3. @ Ausländer,

    sehe ich genauso. Mir ist lieber die laufen im Netz wie die gestörten Hühner durch die Gegend. Da können sie viel schreiben und jammern, vor allem wenig anrichten und, um mit einem Verfassungsschützer zu sprechen, „Internet ist eine feine Sache, wir wissen immer wo unsere Kunden sind.“

    @ RA Neuber,

    ich glaube nicht, dass da jemand ermittelt und selbst wenn, würde es nichts bringen, da es immer wieder Hintertürchen gibt, durch die sich auch ein Herr Bartels flüchtet.

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