Geschichtsstunde mit Hassan Nasrallah

Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit kursieren verschiedene Weihnachtsgeschichten. Tradition bei Band of Brothers: Sich einfach mal rumhören und verschiedene Zeitgenossen aufsuchen: Im letzten Jahr durfte der Willi vom AIK seine Weihnachtsgeschichte erzählen und dieses Jahr wollten wir eigentlich Hugolino, oder den Teheraner Bartwichtel haben. Leider wurde Band of Brothers von diesen scharfsinnigen Zeitgenossen durchschaut, „Ihr dreckigen Lügner, wir sollen von Euch miesen zionistischen Agenten ja nur an den Pranger gestellt werden!“ Stimmt! Weil BoB es irgendwie lustig findet, wenn zwei Eierköpfe präsentiert werden. Naja, also gab es eine Anfrage an Dov Weiss, Dov Beck, das PLO Mitglied Meir Hirsh und Ahron Cohen waren gerade in Urlaubsvorbereitung zu Chanukka, Kuraufenthalt im Libanon. Praktisch moderne Interprätation der Heiligen Drei Könige.

Ok, Libanon, coole Sache, also Stifte gespitzt und mal fix den Hassan auf den Zahn gefühlt und siehe da, Hassan hat tatsächlich was gesagt. Ist zwar keine Weihnachtsgeschichte geworden, aber Geschichtsstunde mit Hassan Nasrallah das hat schon was:

„Allah u‘ Akbar!

Liebe Brüder, liebe Schwestern….verfluchte Ungläubige Hunde! Allah u‘ Akbar so heißt es bei unserem Propheten. Ich möchte Heute einmal die wahre Geschichte des Christentums erzählen. Ist nämlich alles zionistische Propaganda und nur der Prophet, Allah sei gepriesen, gab uns den einzig wahren Glauben. Und das kam so:

Die Lügner erzählen ja immer dass die Christen älter wären und der Islam nach den jüdischen Hunden, nach den zionistischen Schweinen und den christlichen Hunden kam. Stimmt, aber das war nicht 600 Jahre später, wie diese Lügner immer behaupten, sondern geschah direkt nach dem Propheten Issa. Damals war ganz Arabien von den römischen Vasallen, diesen Zionisten, besetzt. Vom Zedernhain bis Mekka saßen diese Hunde fest und Medina war  in zionistischer Hand. Der Prophet, Allah sei gepriesen, war dem Spott und dem Hohn der Zionisten ausgesetzt und mußte in die Wüste flüchten. Dort erschien ihm der Engel Yassin und erleuchtete ihn bis in jede Faser seines Körpers. Mohamed ging daraufhin in das Ghetto Mekka -Ganz Mekka war von den Zionisten eingekreist und die Bevölkerung mußte Hunger und Not ertragen-, dort fand er eine Schar von Gleichgesinnten und gründete die Hisbullah. Am Anfang war die Hisbullah schwach und die Geldgeber eher spärlich, aber sie waren von unbändigem Siegeswillen beseelt und schlugen die zionistischen Vasallen in einer offenen Feldschlacht vor den Toren Mekkas. Dann zog er nach Medina. Sein Charisma verbreitete sich wie Donnerhall und immer mehr schlossen sich dem Djihad an. Schließlich befreite er Medina und Kinder, Ihr glaubt gar nicht wie schnell die zionistischen feigen Hunde rennen konnten. Ganz Arabien lag unter einer dichten Staubschicht, so sehr wurde Sand aufgewirbelt und zwei Tage lang war die Sonne völlig verdunkelt. Die restlichen Imperialisten warfen sich auf die Knie und flehten um Gnade, weil sie glaubten Mohamed käme von Allah und die Staubwolke wäre ein Zeichen. Viele erkannten den wahren Glauben und bekannten sich zum Islam. Ich zitiere hier die Aussage des Zionisten Yossi Goldstein, besser bekannt als Yussuf Islam: „Dein Gott ist der wahre Gott und ich will Dir folgen bis an das Ende der Welt! Du bist der wahre Prophet.“ Yussuf verriet dem Propheten wo die Zentrale der Zionisten saß und das ein ungläubiges Lamm auf den wahren Glauben warten  und von den Zionisten zum Tode am Kreuz in einer kargen Einzelzelle in Jerusalem Süd sitzen würde und von den Wärtern gegeißelt, auf seine Hinrichtung wartet.  Der Prophet, der die Menschenrechte für alle wahren Gläubigen sehr hoch hielt und ein strikter Gegner der Todesstrafe war sprach zu seinen Anhängern: „ich will, auf Grund der eklatanten Mißachtung der Menschenrechte nicht länger ruhen und bei Allah, eher möge mir der rechte Arm verdorren, als das ich einen Mitbruder sterben lasse! Alle die für mich sind folgen mir nach Jerusalem. Allah wird uns schützen und die Zionisten strafen!“ So begab es sich, dass die Hisbullah mit dem Propheten an der Spitze in Eilmärschen gen Jerusalem ritt. Unterwegs massakrierten sie im Namen der Menschenrechte diverse Ungläubige und ließen diese Hunde im Wüstenstaub zurück. -Ihr müßt wissen, der Prophet hasste nicht nur Ungerechtigkeit, nein er hasste auch Gewalt und lehnte diese zutiefst ab. Ich erinnere mich noch an meinen Großvater, Allah hab ihn seelig, wie er mir die hübsche Geschichte vom Propheten und dem Kind erzählte, als der Prophet die ganze Familie des Kindes hinrichten ließ, weil die das Kind schlugen. So böse konnte er werden wenn es zur Gewalt kam.

Kurz nach der Hinrichtung des Issa traf die Hisbullah in Jerusalem ein und der Prophet wurde auf Grund dieser exzessiven Gewalt so rasend, dass er eigenhändig Jerusalem in Schutt und Asche legte. Dann nahm er seinen Bruder Issa vom Kreuz und flehte Allah an diesen zu retten. Daraufhin erschien der Engel Yassin und schenkte Issa das Leben. Issa war so froh, dass endlich der Vertreter des wahren Glaubens gekommen war und ihn vom Kreuz errettete, dass er sich noch im selben Augenblick zu den Säulen des Islam bekannte und forthin durch Arabien zog den Islam zu verbreiten. Dem Propheten allerdings wurde von hinten ein Pfeil durch die Brust geschossen, weil ein Zionist überlebte und mit letzter Kraft seinen Bog zog. Daraufhin wurde der Engel Yassin so zornig, dass er ihn mit einer Kalashnikov 152x durch das Herz schoß. Der Prophet war aber, Allah sei gepriesen, nicht tot und Allah öffnete den Himmel über Jerusalem und Mohamed zog von Jerusalem aus an seine Seite. Später folgte Issa seinem Bruder, der während einer Kundgebung in Algerien einem feigen Attentat zum Opfer fiel.

So liebe Brüder und Schwestern. Fallt nicht auf die Propaganda der Ungläubigen herein, denn Inschallah ist diese die wahre Geschichte und wurde von der zionistischen Propaganda und den westlichen Imperialisten verfälscht und Euch wurden Lügen erzählt. Und wenn diese Lügner Euch erzählen wollen, dass das Christentum besser ist, dann könnt Ihr ihnen diese wahre Geschichte erzählen, für die ich mich, Allah ist mein Zeuge, verbürge. So hat es sich damals zugetragen. Nicht die Römer haben Jerusalem zerstört, sondern der Prophet hat im Namen Allahs und der Menschenrechte die Ungläubigen zerstreut.“

Advertisements

Ein Gedanke zu “Geschichtsstunde mit Hassan Nasrallah

  1. Pingback: So What von Sir Donnerhall | Pferdeverkauf Vera Fürst

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s