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Der Lügenbär

Oktober 7, 2008

Kennen Sie Herrn Nadi? Nein? Dann sollten Sie mal bei Herrn Nadi vorbeischauen, denn er betreibt die Website quds-tag.de, sowie qudstag.de. Ich habe in den letzten Jahren ja schon viel Unsinn im Internet gelesen, aber Nadi schreibt nicht nur Unsinn, nein, er ist dabei auch noch unfreiwillig komisch.

Das beginnt schon in seinem Anliegen: „Gemeinsam gegen Zionismus und Antisemitismus“ liest man dort und ist das ständige Argument, man könne ja kein Antisemit sein, da man ja selber einem semitischen Volk, dem arabischen angehört. Dumm nur, dass Nadi Iraner ist und kein Araber. Er hat auch nicht begriffen, dass sich Antisemitismus ausschließlich gegen Juden richtet, aber es ist halt immer der gleiche Sermon den Antisemiten als Begründung vorbringen sie können ja keine Antisemiten sein, weil ja schon der Großmufti ein Semit war und Gamal Abdel Nasser ein noch viel größerer Semit und Hassan Nasrallah der größte lebende Semit ist. Wer sich weiter in die Seite einliest der stellt schnell fest, dass hier der Versuch unternommen wird, den Antisemitismus umzudeuten. Dieser ist nämlich in seiner Denkweise ausschließlich gegen den Islam, besser den Qudsbetreiber und seine Unterstützer gerichtet. Nicht Juden sind Opfer des Antisemitismus, sondern er. Deswegen hat er wahrscheinlich auch sein Impressum darauf beschränkt eine Mailadresse anzugeben, sowie eine Mobilfunknummer und vorsorglich seine Website in England registrieren zu lassen.

Bei ihm hat das ganz einfach den Grund, dass die „Zionistische Internationale,“ also so Typen wie der Casula, die Ruth, der Grenzgänger, der Liza, der Lindwurm, der Taylor, oder die Achse des Guten schon komplett als 5. Kolonne die komplette Regierung in Deutschland korrumpiert und unterwandert haben, praktisch Mindcontrol. Da muß man sich natürlich vorsorglich schützen und aus einem sicheren Hafen heraus seine Domain betreiben. Blöd ist jetzt, dass in der Domainabfrage die Adresse des einsamen Streiters angegeben wird. Aber er hält sich halt für besonders mutig, schließlich ist die zionistische Weltverschwörung nicht irgendwas sondern schon seit Jahrhunderten konspirativ tätig. Und der Holocaust, das weiß man aus sicherer Quelle, wurde ja von den Zionisten initiiert, damit man die Welt erpressen kann. Heute sind die Zionisten halt nicht mehr konspirativ tätig, sondern seiner Meinung nach ganz offen.

Politiker werden erpresst, Zionisten sitzen an den Schlüsselpositionen in Deutschland und üben massiven Druck aus, damit die arme Wurst und seine grenzdebilen Unterstützer an ihrem jährlichen Umzug durch die Hauptstadt gehindert werden. Dabei üben sie doch einfach nur Kritik wenn sie die Auslöschung des Staates Israel fordern, oder schlicht und ergreifend behaupten, dass Jerusalem eine islamische Stadt wäre. Da stellt sich mir dann die Frage, ob er und sein Imam eigentlich den Koran nicht nur gelesen sondern auch verstanden haben. Im Koran taucht Jerusalem nirgendwo auf und erobert wurde die Stadt nach dem Tode Mohameds. Mohamed selber war nie dort und seine Worte „die Ferne“ kann alles mögliche bedeutet haben. Jerusalem mag zwar die Drittheiligste Stadt im Islam sein, fakt ist aber dass kaum Pilger nach Jerusalem kommen, um in der großen Moschee zu beten. Und für ihn als jemanden der angeblich für die gesamten Schiiten in Deutschland spricht sollte eigentlich klar sein, dass neben Mekka die Stadt Ghom weitaus heiliger sein dürfte. Es war sein Imam dem es einfiel die Wichtigkeit Jerusalems zu betonen, ohne das dies in der islamischen Welt auch beachtet wurde, obwohl die Möglichkeit bestanden hätte Jerusalem zu besuchen, schließlich untersteht der Tempelberg der Wafq und nicht den israelischen Behörden. Dabei wurde schon in den zwanziger Jahren erkannt, Jerusalem ist jüdisch.  Aber geschenkt.

Richtig lustig wird er, wenn er schreibt

Der ganze Aufwand, die Mobilisierung vieler Kräfte und die Durchsetzung der Diskriminierung durch die Behörden –  alles „nur “ wegen einer kleinen jährlichen Demonstration – verdeutlicht die Angst der Zionisten vor Aufklärung. Dies, die Angst vor der Aufklärung, stellt die Schwachstelle der rassistischen, undemokratischen, verfassungsfeindlichen Ideologie des Zionismus, welche nur auf Lügen, Fälschung, Täuschung und Desinformation basiert, dar. Der Verfassungsschutz sollte zum Schutz der freiheitlich demokratischen Grundordnung Zionisten in Deutschland  unter Beobachtung stellen. .

Wen möchte er denn unter Beobachtung stellen? Nadi tut grad so, als wäre Zionismus eine Partei, oder eine Gruppe. In seinem verschwurbelten Weltverschwörungsszenario sieht er es so, der böse Jude/Zionist der alle Fäden in der Hand hält und die Mächte manipuliert. Das er offensichtlich „Mein Kampf“ gelesen hat stellt er dann auch unter Beweis, denn schon Hitler schrieb über die Juden, „So ist der Jude heute der große Hetzer zur restlosen Zerstörung Deutschlands…. A. Hitler, Mein Kampf, Zweiter Band, München 1934, S. 702.“

In diesem Fall halt der Zionist, oder schlicht und ergreifend Menschen die Antisemitische und Antizionistische Haßparolen leid sind. Menschen die es nicht hinnehmen möchten, dass ein völlig verblödeter Volltrottel und sein islamistischer Mob ein Grundrecht mißbrauchen, um ihre Auslöschungsphantasien auf die Straße tragen. Diese möchte Nadi gerne in Verwahrung wissen und verweist auf das Grundgesetz, ohne es zu kennen. Es gibt nämlich auch uns das Recht unsere Meinung frei zu äußern, ob ihm das nun passt, oder nicht.

Und eines sei ihm mit auf dem Weg gegeben. Hätten es die Zionisten 1967 darauf angelegt, dann hätte man die Moschee in Jerusalem in die Luft gesprengt und ein Einkaufszentrum auf dem Tempelberg errichtet. Vielleicht auch eine Synagoge, oder ein Seniorenzentrum für verdiente Zionisten um den Staat Israel. Vielleicht aber auch einen riesengroßen Parkplatz für jüdische Pilger aus aller Welt denen die Klagemauer, im Gegensatz zu ihm seine Moschee, wirklich heilig ist. Wahrscheinlich kennt er seine Moschee auch nur aus Märchenbüchern. Und noch eins sei ihm gesagt: Hätte die Regierung Eshkol die Empfehlungen Isser Harels umgesetzt, dann gäbe es das Problem mit den Arabern in den Autonomiegebieten nicht. Harel empfahl der damaligen Regierung; „Einverleibung des Gazastreifens, sowie der Westbank in den Staat Israel unter Beibehaltung einer souveränen Autonomie. Angebot einer israelischen Staatsbürgerschaft. Zuckerbrot und Peitsche, jeder der sich loyal zum israelischen Staat verhält soll dafür gewisse Anreize erhalten.“ Einiges davon wurde umgesetzt, Aufbau der Infrastruktur die sowohl von Jordanien, als auch Ägypten nicht gemacht wurde. Israel baute Schulen, Universitäten, Krankenhäuser, Straßen und ein Abwassersystem. Verbesserte die Versorgung in den Gebieten und senkte die Kindersterblichkeit. Weiter wurde das System eines Bey -Dorfältesten- aufrecht erhalten, so dass kommunale Fragen ausschließlich von den Arabern erörtert und gelöst wurden, ohne die israelische Gerichtsbarkeit. Das geschah alles nach den 3 Nein aus Khartoum. Die Maßnahmen der Regierung waren so erfolgreich, dass Arafat von seinen Landsleuten 1969 verraten wurde und nur in letzter Minute vor den israelischen Behörden fliehen konnte. Seine Landsleute hatten nämlich nicht viel übrig für die Hassideologien der PLO, den Terroranschlägen und Überfällen, sondern gefielen sich in ihrer neuen Rolle ganz gut. Die medizinische Versorgung war besser, der Bildungsstand wuchs und auch die wirtschaftliche Lage verbesserte sich für die Meisten.

Wären die Zionisten so, wie von Nadi geschildert, dann wäre nicht nur Israel, sondern auch die eroberten Gebiete ethnisch gesäubert und es gäbe ein Israel des Alten Testament. Vom Libanon bis Eilat, vom Jordan bis zum Mittelmeer mit seinem Tempel in der Mitte von Jerusalem. Praktisch ein Salt Lake City nach jüdischem Muster. Nichts davon haben die Zionisten gemacht, im Gegenteil wurde der Tempelberg an die Palästinenser gegeben und jede Regierung, in der mindestens ein Altzionist saß lebte in der Hoffnung auf einen Ausgleich, Land gegen Frieden. Frieden hat Israel bis Heute nicht, nicht nur weil die Autonomiebehörden immer noch die stille Hoffnung hegen sie könnten den Staat auslöschen, sondern auch weil es Typen wie Nadi und seine Vollpfosten gibt, die vom Judenhass getrieben zur Auslöschung des Staates aufrufen. Es sei ihm gesagt, das wird, so G“tt will nie geschehen, zum Glück gibt es noch Tzahal.

Und zum Abschluß: Israel hat diplomatische Kontakte auch zu den Golfstaaten. Die würden sich ein Loch in den Bauch freuen, falls die Atomanlagen im Iran plötzlich durch einen „Unfall“ zerstört werden würden. Ob das nun eine Staffel F15 sind, oder ein „trotteliger Hausmeister“ ist denen völlig egal. Für die geht intern die Gefahr eher vom Iran, Hiz’bullah und anderen islamistischen Idioten aus und weniger von Israel.

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