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Illegal

September 9, 2008

1882: Aufgrund antijüdischer Ausschreitungen in Rußland beginnt organisierte illegale jüdische Ein-wanderung aus Osteuropa nach Palästina. Ihre Akti-vitäten werden von Baron E. Rothschild unterstützt.

Behauptet die G.H.U.P. auf ihrer Internetseite. Deren Vorstand Izzedin Musa ist ja immer gern und ausgiebig in Sachen Propaganda unterwegs, wenn es um die PA-Gebiete geht. Seine „Infostände“ die, laut Selbstdarstellung, regelmäßig in Bonn und Umgebung aufgebaut werden, durfte ich 2002 aus der Nähe betrachten und war nicht mal über die mangelnde Selbstkritik überrascht die am Ende darin gipfelte, dass ich das Feld räumte. An einer Schlägerei hatte ich damals kein Interesse -soviel zur „Humanität“ des Vereins und seiner Unterstützer.

Nun mögen die osmanischen Behörden bei der Einreiseerlaubnis für Juden zurückhaltend gewesen sein, gänzlich illegal war die Einwanderung nicht. Die Seite tut so, als hätte es zu dem Zeitpunkt schon einen palästinensischen Staat gegeben, ohne die Osmanen. Das Gebiet war zu dem Zeitpunkt kaum besiedelt, gehörte zum osmanischen Reich und die Araber die ihrerseits dort einsickerten, verstanden sich weder als Osmanen, noch als Palästinenser. Vor allem wird ständig unterschlagen, dass dort schon immer Juden lebten. Das waren zwar nicht viele, aber es hat zu allen Zeiten jüdische Einwanderungswellen in den Nahen Osten gegeben.

Die jüdischen Einwanderer haben dort natürlich Siedlungen gegründet. Das wurde nicht nur von den Osmanen auch mit Wohlwollen aufgenommen, schließlich, auch wenn anderes behauptet wird, war der Landstrich keine Gegend in der Milch und Honig flossen.

Und natürlich hat Edmond de Rothschild „die Zionisten“ finanziert. Denn nachdem es RischonLeZion und Zichron Ja’akov vor dem Bankrott standen, rettete er die Siedlungen mit Geld, mit was auch sonst? Da kann man natürlich neidisch werden, wenn man selber nichts auf die Reihe bringt. Und auch seine Hilfe bei der Gründung der Stadt Ekron muß man als überzeugter Zionist erwähnen. Natürlich sollte man dabei nicht vergessen, dass Edmond de Rothsild auch den dort lebenden Arabern die Segnungen des Zionismus brachte. Ohne israelische Weingüter hätte so mancher Araber keine Arbeit gehabt.

Dass die Stadt Bonn einen Verein verlinkt, der offensichtlich nicht nur Probleme mit Juden zu haben scheint, sondern auch mit der eigenen Website ist schon mehr als Merkwürdig. Und das deren Vorstand Izzedin Musa auch gerne sein Herz bei den Buben vom Muslim Markt ausschüttet, wirft kein besonders gutes Licht auf die Stadtoberen. Aber das kümmert sie wahrscheinlich auch nicht wie schon Lizas Welt feststellen konnte.

Ps.: Man sollte nicht vergessen. Als Palästinenser bezeichneten sich die Juden. Die wurden auch so bezeichnet. Die Araber in dem Landstrich waren Araber. Die sahen sich auch als Araber -ok vielleicht noch als Fellachen. Dann sahen sie sich als Syrer danach dann als Jordanier, bis der PLO einfiel, „Mensch, der Begriff Palästinenser ist doch jetzt frei! Mit der Gründung der Zionisten ist doch das Patent erloschen. Da machen wir das doch ganz einfach und sind ab sofort alle Palästinenser. Is‘ das nicht cool?“

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