Lieber leben als beliebt zu sein

Mor: Lieber leben als beliebt sein

Zu dem Imageproblem, unter dem der Staat Israel zu leiden hat, bemerkt Mor: „Ja, das Ansehen Israels in der Welt ist nicht so gut. Aber manchmal ziehen wir es eben vor, am Leben zu bleiben, statt beliebt zu sein. Meine Aufgabe ist es, das zu erklären. Sehen Sie, was wir brauchen, ist eine gewisse Sympathie, die uns zeigt, dass wir nicht alleine sind. Wenn wir nicht mehr das Gefühl hätten, geächtet zu sein, könnte unsere Politik mutiger sein. In dem Moment, wo auch die arabische Welt uns anerkennt und als gleichberechtigt akzeptiert, werden Sie sehr überrascht sein, wie weit Israel bereit ist, mit den Palästinensern zu gehen.”

Israels Gesandter in Berlin Ilan Mor hat sich in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) zu Problemzonen des deutsch-israelischen Verhältnisses und zur aktuellen Lage seines Landes geäußert.

Der Diplomat erläutert hier u. a. die Linie, die zwischen legitimer Kritik an Israel und Antisemitismus zu ziehen ist: „Da gibt es den so genannten 3-D-Test. Wenn drei ‚D’ erfüllt sind, dann wissen wir, dass die schmale Grenze zum Antisemitismus überschritten ist: Delegitimierung, Dehumanisierung und doppelter Standard.“

Das gesamte Interview mit Ilan Mor.

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