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Trottelhöfer

April 8, 2008

Gerade eben Maischberger gesehen. Das der Erklärbär Peter Scholl Latour schon als Dauergast von Diskussion zu Diskussion gereicht wird das weiß ich ja schon. Schließlich gilt PSL als lebender Zeitzeuge des Auszugs aus Ägypten und war schon mit Livingstone an den Victoriafällen.

Heute war dann im Seniorenclub auch der Hodentöter Todenhöfer als Gast anwesend und hinterließ bei mir den Eindruck, dass man im Alter offensichtlich doch wunderlich werden kann. Ok, das Motto hieß zwar, „Veteranen erklärt uns die Welt, Todenhöfer allerdings erklärte eher wie er die Welt einteilt. Das jeder B-Ligapromi gerne und ausgiebig das Fernsehen nutzt um irgendein nutzloses Buch zu promoten, geschenkt. Das aber ein Ex-Politiker nichts dabei findet, wenn nur die richtigen Menschen sterben, das kannte ich bisher eigentlich aus arabischen Medien. Todenhöfer findet nichts schlimmes daran wenn US-Soldaten im Irak um’s Leben kommen, handelt es sich bei diesen doch um eine Besatzungsmacht und er unterscheidet zwischen Terrorist und Terrorist. Al Quaida sind keine Widerstandskämpfer, sondern Mörder. Terroristen die Iraker sind und US-Soldaten töten sind Widerstandskämpfer und wenn bei diesem Widerstand irakische Zivilisten zu Schaden kommen, was die Mehrheit ist, dann dürfte es sich dabei allenfalls um Kollateralschäden handeln. Mahnend betont er das jeden Tag 200 Zivilisten im Iraq um’s Leben kommen und sich kein Schwein, pardon, kein Mensch im Westen dafür interessiert. Und daran, so die logische Schlußfolgerung, sind die Amis schuld. Klar, wer sonst. Und statt darüber im Westen aufzuklären, würden die Regierungschefs dem Bush in den A die Zeit stoppen, die sie mit ihm verbringen würden.

Nun gab und gibt es nicht nur genügend Demonstrationen gegen die USA. Die Menschen im Iraq werden aber von völlig durchgeknallten Terroristen Widerstandskämpfern in die Luft gejagt. Was würde er eigentlich sagen, wenn die Werwölfe nach dem Zweiten Weltkrieg richtig aktiv geworden wären und neben ein paar Alliierten überwiegend Deutsche erschossen, oder in die Luft gesprengt hätten? Aber da diese Frage nicht im Raum stand konnte er am Ende richtig Salbungsvoll werden und visionierte von einem runden Tisch, an dem Israel mit der Hamas verhandelt, schließlich müsse man mit seinen Feinden reden, die USA mit Al Quaida usw. Offensichtlich hat er nicht begriffen dass die Hamas überhaupt kein Interesse an Verhandlungen hat, sondern Israel und seine Bürger mit Stumpf und Stiel ausrotten möchte, ebenso die übrigen Ungustel darüber trauern nicht mehr die Macht zu besitzen und die Menschen in ihren Ländern willkürlich unterdrücken zu können. Wer dafür Verständnis hat, oder allen Ernstes fordert, dass man sich mit diesen Typen zusammensetzt, der hat schon echte Probleme.

Was mich ja immer wundert, warum gehen diese Oberschlauen mit ihren Ansichten nicht zu denen, die sie ja offensichtlich so verstehen und unterbreiten diesen ihre Vorstellung? Warum fordert ein Todenhöfer nicht in Gaza City die Hamas zum Gewaltverzicht auf und drängt vor allen Dingen darauf? Und wieso verurteilt er nicht die Terroranschläge von Muslimen gegen Muslime, sondern tritt mit seinen Trotteleien im deutschen Fernsehen auf? Wahrscheinlich weil das viel bequemer ist. Und weil es bequemer ist, wenn man sich mit Terroristen trifft, diese voll und ganz in ihrem Treiben moralisch zu unterstützen. Vor allem ist es en Vogue dies im deutschen Fernsehen zu machen, da kann man sich immer moralisch über alle erheben und wird auch noch beklatscht.

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