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Tibet auf Arte

April 1, 2008

In dieser Woche beschäftigt sich der Sender Arte mit Tibet. Die Sendung „Mit offenen Karten“ brachte den Bericht eines Reisenden über die Situation in Lhasa.  Das Video ist zwar nicht kostenlos erhältlich, dafür läßt sich der Bericht bebildert hier abrufen -unten auf den Link „Die Karten anschauen“ klicken-. Sehr anschaulich berichtet das Reisetagebuch der Journalistin Virginie Vaillant über die Situation, die für manche wohl pure Propaganda darstellen dürfte.

Ex-Blond hat auf ihrem Blog unter dem Titel „Tibet und Palästina und die Medien“ einen Link auf den sehr lesenswerten Artikel von Dennis Prager gesetzt. Prager zeigt die Unterschiede in der Berichterstattung sehr gut auf und erklärt sehr anschaulich, warum die Palästinenser mehr Aufmerksamkeit bekommen als die Tibeter -man könnte den Artikel noch zahlreiche Konflikte verwenden-.

„Die Tibeter, die schon so lange leiden, waren in den Nachrichten. Das passiert vielleicht ein oder zweimal in einem Jahrzehnt. Wäre die Welt moralischer, würde sich die öffentliche Meinung jedoch weit häufiger mit den Tibetern als mit den Palästinensern beschäftigen, würde genauso streng über China wie über Israel urteilen und würde sich ebenso bei Israel einschmeicheln wie sie das gegenüber China tut.

Aber leider ist die Welt (und das war sie schon immer) ein Ort mit größtenteils bösen Gesinnungen wo Moral keine Rolle spielt und Macht  sehr viel mehr geschätzt wird als Recht. „

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One Comment leave one →
  1. jemand permalink
    April 1, 2008 1:09 pm

    Nichts will ich beurteilen, da die Wahrheit bisher unbekannt ist.

    Was mir jedoch heute auffällt, ist, daß es mit der Tilgung der tibetanischen Sprache in China nicht ganz stimmt. Es gibt nämlich zahlreiche zweisprachige Grund- und Oberschulen in China für ethnische Tibeter, viele solche Schulen sind nicht in dem Autonomie-Gebiet von Tibet, sondern in Sichuan-Provinz, bzw. einer Provinz, wo vorwiegend Han-Chinesen wohnen. Solche Schulen sind auch finanziert von der chinesischen kommunistischen Regierung. Es ist mir heute eingefallen, als ich eine Spendeliste durchging, an der die Spendeempfänger stehen. Da standen auf der Liste zwei solche Schulen, die in ganz China für bedürftige Schüler Kleidung und Schreibutensile einwerben.

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