Schuster bleib bei Deinem Leisten

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten wittern die Verleger das große Geschäft Bücher an den Mann zu bringen, die ansonsten irgendwann entweder bei Amazon, Weltbild, oder Bol verramscht werden, oder zwischen Bildzeitung, Playboy und Micky Maus ihr Dasein in der Bahnhofsbuchhandlung fristen.

Damit dies nicht passiert, veröffentlicht man gerne Bücher über Politik, oder Verschwörungstheorien. Dabei sollte die eine oder andere Regel beachtet werden;

Es müssen Juden darin vorkommen, sollten die nicht greifbar sein eignen sich im allgemeinen auch die Zionisten -damit hat man dann alle unter einem Hut-, dann braucht es natürlich Amerika, denn ohne Amerika geht nichts in der Welt, nicht mal der Kühlschrank oder die Erderwärmung. Und selbstverständlich braucht es den „Bad Guy,“ also jemanden, gegen den Adolf Eichmann wie der nette Vertreter einer Versicherung wirkt. Seit seinem Wahlsieg im Jahr 2000 ist das, besonders in der westlichen Hemisphäre, George W. Bush. Ohne Bush und seine Band of Neocons geht gar nichts, nicht mal die Parade zum St. Patricks Day in Boston.

Das sind die Voraussetzungen zu einem Buch mit brisantem politischen Inhalt.Man muß bisher nicht gerade den Purlitzerpreis bekommen haben, es genügt, wenn man mal ein zwei Bücher über Themen wie „das erste Mal“ oder den Schönheitsmythos geschrieben hat und sich vielleicht politisch betätigte, eventuell sogar noch in einer der zahlreichen politischen Organisationen. Gerade in Deutschland kann man sich dann kaum noch halten, wenn der Autor Amerikaner, Jude und, wie Henryk M. Broder es ausdrückte, Nachkomme von Überlebenden des Holocaust ist und sich, natürlich, kritisch über die amerikanische Politik äußert. Dann rollt man ihm einen roten Teppich aus und bläst die Schalmei. Ein Glücksgriff quasi, denn ein Interview mit dem Autor ist so sicher wie die Jahreszeiten und beflügelt den Absatz, egal wie unsinnig die aufgestellten Behauptungen sind.

Der neue Star am Himmel ist zur Zeit Naomi Wolf. Frau Wolf erfüllt alle Voraussetzungen die man braucht. Sie ist nicht nur Amerikanerin und Jüdin, sondern hat auch noch für Gore im Wahlkampfteam gearbeitet. Eine absolut glaubwürdige Person, deshalb kam im September ihr Buch auf den Markt mit dem Titel, „The End of America: Letter of Warning to a Young Patriot.“ (Jetzt nur noch $8,37). Nun gab sie einer deutschen Zeitung ein Interview und wird mit Sicherheit der neue Star der Antiamerikaner Bushkritiker.

Dabei sind nicht nur die von ihr im Buch vertretenen Theorien völliger Nonsens auch im Interview mit der Süddeutschen Zeitung überzeugt sie eher durch Unkenntnis europäischer Geschichte, sowie den Mechanismen zur Entstehung einer Diktatur. Ihrer Beliebtheit dürfte dies aber keineswegs schaden.

Auf die Frage, ob man überhaupt Bush mit Hitler vergleichen kann, antwortet sie

Ich vergleiche Bush nicht mit Hitler. Ich ziehe nur Parallelen. Es gibt bestimmte Muster und Praktiken, die immer wieder auftauchen, wenn der demokratische Prozess gefährdet wird. Es wäre sehr dumm, wenn wir das nicht begreifen und nicht aus der Geschichte lernen würden.

Welche Parallelen das sein sollen erwähnt sie nicht. Weil es auch keine gibt. Selbst der amerikanische Präsident hat nicht die Macht, parlamentarische oder demokratische Mechanismen ausser Kraft zu setzen. Dazu müsste Bush schon einen Putsch durchführen und ob der von Erfolg gekrönt wäre, ist mehr als zweifelhaft. Da sie aber eigentlich nur differenziert, differenziert sie die nächste Frage gleich mal als Vergleich, da frage ich mich, „warum nicht Gleich so?“

Gleich nach dem Holocaust war es ein Zeichen von Respekt, dass bestimmte Diskussionen tabu waren.

Es gab kein Tabu. Die Grenzen und Möglichkeiten wie weit man bis zu einem Verbot, oder einer Verurteilung gehen kann wurden ständig ausgelotet. Man hat die Überlebenden des Holocaust akzeptiert, respektiert hat man sie nicht. Spätestens bei den Wiedergutmachungsfoderungen der Holocaustüberlebenden fand man es sehr despektierlich dass da jemand sein Eigentum zurück haben wollte, oder einen Anspruch auf Entschädigung stellte.

Und natürlich können Sie solche Vergleiche nicht ziehen. Sie sind Deutscher. Ich würde mich sehr aufregen, wenn Sie als Deutscher daherkämen und mir erzählen würden, dass es in Amerika wie im Dritten Reich zugeht.

Ja also das kann man natürlich nicht. Obwohl man Bush, oder Amerika ständig mit dem Dritten Reich vergleicht. Besonders der amerikanische Präsident wurde öfters als der Nachfolger Hitlers verunglimpft.

Ich kann das sehr wohl. Und ich bin als Jüdin mit einer Familiengeschichte im Europa des Dritten Reiches sogar dazu verpflichtet.

Natürlich kann sie das, glaubwürdiger wird es aber nicht. Mit diesem Anspruch ist sie aber nicht allein. Hajo Meyer kann vom Ende des Judentums reden, Noam Chomsky im Libanon eine Freilassung aller politischen Häftlinge in der Welt fordern, also alle Terrorverdächtigen die in Guantanamo, oder Israel sitzen, oder Selbstmordattentäter zu Opfern erklären. Alfred Grosser fühlt sich als neuer Jude, quasi wiedererweckt und sieht sich nicht nur im Recht Israel in Bausch und Bogen zu verdammen, sondern fühlt sich auch als Mahner gegen andere Juden, wenn der Nachname Broder lautet. Damit diese aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden. Norman Finkelstein wähnt gar eine Verschwörung hinter den Überlebenden des Holocaust und neuerweckte Juden in England fordern einen Boycott Israels. Und sie alle fühlen sich verpflichtet. Man kann nicht einfach in Miami oder Tel Aviv am Strand liegen, nein, man ist anscheinend verpflichtet, Israel zu verfluchen, oder Vergleiche zwischen Amerika und Hitler Deutschland zu ziehen.

Dieses tiefe Trauma hängt sozusagen im zellularen Gedächtnis. Wenn man solche Parallelen erkennt, stellt sich ein regelrechtes Gefühl der Panik ein.

Ja und gerade weil das so ist, gibt es Einige die springen wie Kai aus der Kiste herbei und bestätigen Antiamerikanern und Antisemiten/Antizionisten, dass diese keine Antis sind, sondern allenfalls Kritiker, egal wie unsinnig die Kritik ist.

Hier hätte man das Interview mit freundlichen Worten beenden können, hat man aber nicht. Statt dessen bestätigt Frau Wolf das der Spruch, „Schuster bleib bei Deinem Leisten“ durchaus Sinn hat.

Ich habe dieses Buch als Tochter von Holocaust-Überlebenden geschrieben. Meine Eltern haben mir in den letzten Jahren oft gesagt: So haben die das in Deutschland auch gemacht, es gibt wichtige Lektionen, wie man die Demokratie und die Bürgerrechte schützt.

Leonard Wolf ist Jahrgang 23. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass der Vater aus seiner Kindheit Parallelen zur US-Politik ziehen konnte, oder besser noch zur angeblichen Totalisierung der USA unter Bush. Um vergleichen zu können, muss man Bücher lesen, z.B. den Goebbels

Ich habe Josef Goebbels‘ Tagebücher gelesen, und die Parallelen waren beängstigend. Es gibt bestimmte Taktiken, um Demokratien zu schwächen, Korruption zum Beispiel.

Das was sie bei Goebbels erkannt haben will, erschliesst sich mir nicht. Vor allem wo denn nun die Parallelen liegen, ihr Buch gibt darauf keine Antwort. Mit Korruption kann man natürlich einiges bewirken, allerdings habe ich nicht die Feststellung gemacht die amerikanische Politik sei korrumpierbar. Spätestens seit Watergate ist gerade die Medienwelt in den USA mehr als sensibel gegenüber der Politik. Und nach dem Ranking von Transparency sind die USA nicht korrupter als Belgien. Also alles Behauptungen, ohne Substanz.

Eine andere Methode hat zum Beispiel Pinochet eingesetzt und die Pakistanis benutzen sie: Sie haben den öffentlichen Dienst gesäubert und Linientreue der Mächtigen installiert.

Säuberungen im öffentlichenDienst fanden in allen totalitären Gesellschaften statt. Dazu hätte es auch weniger Bücher über die Geschichte des 20. Jhr. in Deutschland gebraucht, sondern Bücher wie ein Diktatur entsteht. Das sie das nicht gemacht hat sieht man

Eine der ersten Maßnahmen Goebbels‘ war es, den öffentlichen Dienst aufzulösen. Und dabei ist er als Erstes gegen die Anwälte vorgegangen. Wenn man die Geschichte betrachtet, dann ist das viel schlimmer als die Politisierung bestimmter Ämter.

Goebbels war überhaupt nicht zuständig für den öffentlichen Dienst. Er war auch nicht zuständig für die Reichsanwaltskammer -Nachfolger der Rechtsanwaltskammern-. Darum geht es ihr auch gar nicht, denn wenn sie sich wirklich mit der deutschen Geschichte beschäftigt hätte, wüsste sie, das Goebbels Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda war. Ihr geht es nur darum vermeintliche Parallelen zwischen dem Nationalsozialismus und der Bush-Administration zu ziehen und das auf einem derart plumpen Niveau das es schon beleidigend ist.

Eine Geschichte, die die New York Times beispielsweise nicht weiter verfolgt hat, ist die Tatsache, dass es wahrscheinlich Mails und Memos zwischen Bushs Rechtsberaterin Harriet Miers und dem Justizministerium gab, in der sie die Möglichkeit erwogen, nicht nur einige Bundesanwälte zu feuern, was ja bekannt ist, sondern alle. Und zwar gleichzeitig.

Aber im Gegensatz zu Deutschland in den dreißiger Jahren ist das ja nicht geschehen.

Richtig. Das kann man auch nicht direkt vergleichen. Aber schon die Tatsache, dass ernsthaft darüber nachgedacht wurde, sollte den amerikanischen Bürgern zu denken geben.

Wenn man alle Gedanken unter Strafe stellen wollte, dann hätte man wirklich viel zu tun. Wenn also Personen darüber nachdenken, ob man die Bundesanwälte feuert, aus welchen Gründen auch immer, dann wittert Naomi Wolf dahinter eine große Verschwörung. Ich möchte jetzt nicht wirklich wissen, was Bill Clinton so alles gedacht, oder ausgesprochen hat, besonders nach der Lewinski-Affäre.

Die Bundesanwälte sind zum Beispiel für Wahlbetrug zuständig, für Unstimmigkeiten bei der Registrierung von Wählern. Und wenn erst einmal die Bundesanwälte weg sind, wird alles sehr schwierig.

Das Wahlgesetz in den USA ist schon für Außenstehende schwer zu verstehen, aber für Naomi Wolf muß es ein Buch mit Sieben Siegeln sein. Gewählt wurde doch in den USA, oder hat George W. Bush die Wahlen mit 102% bei einer 110%igen Wahlbeteiligung gewonnen? Die letzte „freie Wahl“ nach derMachtergreifung im Januar fand am 8.3.33 statt. Ob die Wahl so ausgegangen ist wie die Ergebnisse zeigen, das wird man wohl kaum noch nachvollziehen können, mir erscheint die Zahl der Wahlberechtigten etwas zu hoch.

Schauen Sie sich Berlin 1931 an. Da gab es legale Abtreibungen, es gab Rechte für Schwule, es gab Menschenrechtsanwälte, Menschenrechtsaktivisten, modernistische Architektur. Das sah wirklich nicht aus, als wäre das Land auf dem Weg in die Diktatur.

Jetzt wird es abenteuerlich. Es gab keine legalen Abtreibungen in der Weimarer Republik. Weder davor, noch danach, im Gegenteil berichtet Ver.di über die Geschichte der Frauenbewegung, „denn die europaweite Wirtschaftskrise zwang jährlich über eine Million Frauen, abzutreiben; rund 44 000 Frauen starben in Deutschland 1931 an den Folgen der illegalen Abtreibungen“ Frau Wolf verwechselt die Diskussion über einen legalen Schwangerschaftsabbruch mit der Realität.

In Deutschland trat am 15. Mai 1871 das Reichsstrafgesetzbuch in Kraft, dessen § 218 lautete: “Eine Schwangere, welche ihre Frucht vorsätzlich abtreibt oder im Mutterleib tötet, wird mit Zuchthaus bis zu 5 Jahren bestraft. Sind mildernde Umstände vorhanden, so tritt Gefängnisstrafe nicht unter 6 Monaten ein. Die selben Strafvorschriften finden auf denjenigen Anwendung, welcher mit Einwilligung der Schwangeren die Mittel zu der Abtreibung oder Tötung bei ihr angewendet oder ihr beigebracht hat.” Die Berücksichtigung von Strafmilderungsgründen war gegenüber dem preussischen Strafgesetzbuch
von 1851 neu. Man nimmt an, dass von den hunderttausenden strafbaren Abtreibungen zwischen 1882-1912 kaum Tausend ein Strafurteil nach sich zogen. § 218 wurde auch zu einem Politikum und in der Diskussion der Weimarer Zeit zu einem Rechts-links-Schema. Unter dem Nationalsozialismus wurde “nicht das individuelle keimende Leben, sondern die deutsche Volkskraft” als Rechtsgut angesehen. Danach sah eine Verordnung vom 9. März 1943 für Selbst- und Drittabtreibung eine Gefängnisstrafe und in schweren Fällen Zuchthaus vor.

Auch mit den Rechten für Homosexuelle sah es mitnichten so aus, wie von Frau Wolf geschildert, selbst wenn es eine Liberalisierung gegenüber den Homosexuellen gab, so existierte trotzdem § 175. Meine Großmutter war Geschäftsführerin einer, salopp ausgedrückt, Schwulenkneipe im Berlin der 20er Jahre. Von Rechten für Schwule hat sie aber nichts erzählt, im Gegenteil wurde das Lokal öfters geschlossen, weil der Berliner Magistrat nicht gerade begeistert über die Lokale war.

Ähnlich wie im Kaiserreich scheiterte in der Weimarer Republik die von den linken Parteien angestrebte Abschaffung des Paragraphen 175 an den fehlenden Mehrheitsverhältnissen. Aussichtsreicher waren dagegen die Pläne einer Mitte-Rechts-Regierung im Jahr 1925 zur Verschärfung des Paragraphen 175. Im vorgelegten Reformentwurf sollte zusätzlich zum Paragraphen 296, der sich mit dem alten Paragraphen 175 deckte, der Paragraph 297 geschaffen werden. Er sah vor, so genannte qualifizierte Fälle wie homosexuelle Prostitution, Sex mit männlichen Jugendlichen unter 21 Jahren sowie Missbrauch von Männern in einem Dienst- und Arbeitsverhältnis als „schwere Unzucht“ und damit als Verbrechen statt als Vergehen einzustufen. Für diesen neuen Tatbestand sollten nicht mehr nur beischlafähnliche Handlungen relevant sein, sondern auch andere Formen der homosexuellen Betätigung wie beispielsweise gegenseitige Masturbation.

Und es gab weder Menschenrechtsaktivisten noch Menschenrechtsanwälte -Frau Wolf scheint das irgendwie zu verwechseln-, selbst das Bauhaus musste ja, so aufgeklärt war man, von Weimar nach Dessau umziehen. Die Architektur des Bauhaus galt als zu modern, so dass nach der Landtagswahl die Mittel reduziert wurden. Übrigens Tel Aviv gilt als die Bauhaus Stadt (Kann ich jedem Bewunderer des Bauhauses nur empfehlen).

Die Weimarer Republik war schon auf dem Weg in die Diktatur. Leider hat sie sich darüber überhaupt nicht informiert, außer über ihre Eltern. Nicht nur die Erfahrung mit einer Demokratie fehlte in Deutschland, sondern auch die Überbleibsel der Monarchie in ihren schlimmsten Auswüchsen verhinderte eine deutsche Republik. Das wurde nach dem zweiten Weltkrieg grundlegend geändert, zum einen durch eine neue Gesetzgebung, dann durch die 5% Regelung, damit die Auswüchse wie in Weimar nicht wieder das Zünglein an der Waage spielten und in den USA einen Lehrmeister, der all die Verirrungen nach dem ersten Weltkrieg gnadenlos abschmetterte. So einen Wirrwarr gab es zum Glück nicht mehr. Eine korrumpierte Justiz, die sich noch auf Kaiser, Gott und Vaterland berief, zig politische Organisationen die sich gegenseitig den Schädel einschlugen und der NSDAP die Hintertür öffneten und ewig Gestrige die der alten Zeit nachtrauerten und fatalerweise in Einflussreichen Positionen saßen. 1945 war im wahrsten Sinne des Wortes die Stunde Null für Deutschland.

Frau Wolf hat von all diesen Dingen keine Ahnung. Sie ist offensichtlich frustriert darüber, dass die Demokraten zweimal die Wahl verloren haben, „Dann gibt es eine Wahl, die Demokraten gewinnen, so wie sie übrigens im Jahr 2000 gewonnen haben und vielleicht auch im Jahr 2004 . . . Aber lassen wir das mal beiseite inklusive der enormen Angriffe auf die Demokratie in diesem Jahr“ und ergeht sich in Verschwörungstheorien „Die Demokraten gewinnen also, oder wenigstens ein Republikaner, der bei Trost ist. Und der macht die Auflösungserscheinungen rückgängig. Dann wären mein Buch und meine Essays überflüssig, hysterisch, der Ruf einer Kassandra. Obwohl Kassandra ja recht hatte, wie sich herausgestellt hat.“

Das alles ist so überflüssig wie ein Kropf und die Rechtfertigung ihrer These ist einfach nur lächerlich

Ich würde das auch nicht so hoch hängen, wenn diese Regierung nicht sieben Jahre lang den Gesellschaftsvertrag unserer Demokratie mit Füßen getreten hätte. Sie geht einfach davon aus, dass wir das nicht bemerken. Und da soll ich als Amerikanerin nicht das Recht haben, das mit Hitler in den Dreißigern zu vergleichen? Als Kulturkritikerin muss ich diese dramatischen Angriffe auf die Demokratie einfach wahrnehmen.

Lustig, sie verbietet anderen einen Vergleich zwischen Hitler und Bush, glaubt aber das sie als Amerikanerin das Recht besitzt Vergleiche ziehen zu dürfen. Das kann man schon als arrogant bezeichnen.

2008 ist es ja eh vorbei mit der Ära Bush und ob sie sich dann auch so vehemnt in’s Zeug legt, wenn ein demokratischer Präsident unter einer demokratischen Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus die vermeintlichen Mechanismen fortführt, die seit dem 11.09 beschlossen wurden, wage ich zu bezweifeln. Wahrscheinlich wird sie diese in einem neuen Interview als notwendige Massnahmen verkaufen, die einfach betrieben werden müssen, um die Demokratie -die sie jetzt in Gefahr sieht- zu schützen.

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