Wohnungstausch

Nach den Meldungen aus Sderot wäre es doch mal angebracht den ewigen Kritikern wie Ahrendt, Schenk und anderen „Nah-Ostexperten“ einen Wohnungstausch nahezulegen. Die Bürgerinnen und Bürger leben mal für eine gewisse Zeit im beschaulichen Elsass, oder im umtriebigen Ruhrgebiet. Ahrendt, Schenk und Freunde geniessen dafür ihre Palästinasolidarität im urbanen Sderot. Tägliches Feuerwerk inklusive. Es würde zwar die Wohnungseinrichtung zu Bruch gehen und man müßte Kratern in der Hauptstrasse, sowie herabfallenden Dachziegeln ausweichen, könnte aber die Präzision des palästinensischen Widerstandes am eigenen Leib erfahren, sich also ein umfassendes Bild machen. Erweitern würde ich die 2007 Sderot Adventure Tours durch Besuche in Gazastadt und anderen Hamas-Hochburgen. Ein freiwilliger Animateur kann ihnen dann noch Schilder mit auf den Weg geben die sie dann wahlweise im Gaza, oder an der Grenze zum Gaza hochhalten können. Einzige Bedingung; die IDF hält sich da völlig raus, damit das Objekt der Begierde nicht unnötig provoziert wird.

Vielleicht gäbe das völlig neue Einsichten und erspart in Zukunft den antizionistischen Unsinn, den diese Leute täglich absondern.

Westlicher Negev unter Raketen- und MörserfeuerDer Raketenbeschuss, unter dem die Region des westlichen Negevs seit Jahren leidet, eskaliert. So haben palästinensische Terroristen allein heute Vormittag 13 Kassam-Raketen in Richtung der südisraelischen Kleinstadt Sderot abgeschossen. Die meisten landeten auf offenem Gelände außerhalb der Stadt. Zwar wurde niemand verletzt, doch entstand beträchtlicher Sachschaden. Eine Rakte schlug nahe dem Sapir College ein und verfehlte einen Campus-Mitarbeiter nur um fünf Meter.

Die Verantwortung für die Angriffe teilten sich die Al-Quds-Brigaden des Islamischen Jihad und die Salah-al-Din-Brigaden des sog. Volkswiderstandskomitees.

„Es war einer der schrecklichsten Tage, die ich je in Sderot erlebt habe“, erzählt ein Bürger der Stadt. „Ich war allein, und das ganze Haus begann zu wackeln. Fenster zerbrachen aufgrund der Druckwelle. Eine Rakete landete direkt neben meinem Haus und eine anderen am Friedhof. Ich kann noch immer den fürchterlichen Gestank riechen, den die Raketen hinterlassen. Ich beabsichtige die Stadt sofort zu verlassen. Ich kann hier nicht bleiben; es ist grauenhaft.“ Unterdessen lässt auch der Beschuss mit Mörsergranaten aus dem Gaza-Streifen nicht nach. Vorgestern wurde dabei ein Haus in Netiv Ha’assara getroffen. (Yedioth Ahronot vom 01.11.07)

mortargirl.jpg Hier schon mal ein Bild für die Wohnungstauscher. Diese Erlebnisse können dann täglich gemacht werden.

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Ein Gedanke zu “Wohnungstausch

  1. Ja, das wäre wirklich eine gute Idee auf die die Genannten aber nicht eingehen werden. Ich wünschte überhaupt die Hauptisraelkritiker würden mal zu einem Monat fröhlichem Campusleben in Sderot verdonnert.

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