In der Nacht vom 3ten auf den 4ten Juli 1976, zeigte Israel der Welt zu welchen Fähigkeiten ein kleines Land im Stande ist, wenn es darum geht seine Bürger uberall auf der Welt vor Gewalt zu schützen. Die Operation Thunderbolt, ausgeführt von einem kleinen Elitekommando, befreite innerhalb von 90 Minuten 103 Geiseln (Drei starben während der Operation), tötete alle 8 Terroristen und etwa 45 ugandische Soldaten. Der Hauptteil der ugandischen Luftwaffe flog in Entebbe in die Luft. Verlust auf israelischer Seite Yoni Netanyahu.
Golda Meir sagte nach dem Massaker von München 1972, der Staat Israel würde es nicht mehr hinnehmen, wenn nach Auschwitz wieder Juden Opfer von Gewalttaten würden und würde, egal wo auf der Welt, dementsprechend handeln. Kein Mörder könne sich sicher fühlen.
„Wieder standen zwei Deutsche mit der Pistole in der Hand vor wehrlosen jüdischen Menschen und bedrohten unschuldiges Leben. Der Gedanke an die* ses Bild war unerträglich. Darum haben wir gehandelt.” Shimon Peres
Wenn Ihr Baby das kann, dann trinkt es Evian
Geiler Werbespot
Am 10. März war Jahrestag. Vor 50 Jahren, genauer am 10. März 1959 erhoben sich die Tibeter gegen die chinesische Besatzung. Vince Ebert scheint davon nichts mitbekommen zu haben und entweder ist es Satire, oder er meint es ernst, wenn er auf der Achse des Guten schreibt, “Ohne sich freilich dafür zu interessieren, dass viele Free-Tibet Organisationen von den USA großzügig mit Millionenspenden unterstützt werden, weil die Propagandamaschine Dalai Lama ein probates Mittel ist, um der aufstrebenden Wirtschaftsmacht in China zu schaden.”
Ebert, der sich offensichtlich darüber ärgert, dass der Dalai Lama 3 Tage in Frankfurt verbringen wird, zeigt die typische Überheblichkeit mancher Zeitgenossen in diesem Land, die sich gern und ausgiebig zu Themen äußern müssen von denen sie im Grunde genommen keine Ahnung haben. Es steht ihm natürlich frei sich kritisch zu äußern, nur wenn man einzig Colin Goldner als Information aufbieten kann und ansonsten nichts anzubieten hat, dann sollte man vielleicht einfach schweigen und nicht auch noch fröhlich sein Halbwissen durch die Gegend werfen, das wirkt mittlerweile nur noch lächerlich.
Der Dalai Lama bezeichnet sich nicht als “Ozean des Wissens,” das ist einfach nur Quatsch. Er wird von den Tibetern als Ozean des Wissens bezeichnet. Man kann sich darüber lustig machen, das Scheiße finden, aber dann sollte man die Konsequenz besitzen und alle Superlative über Personen kritisch beäugen. Allein das Medienecho über Michael Jackson erweckte in mir den Anschein, als würden wir in einer antiken Sagenwelt leben und Achilles wäre gerade vor Troja gefallen. Das war ja schon an Peinlichkeiten nicht zu überbieten. Dass das Thema Tibet, oder der Dalai Lama von Spinnern vereinnahmt wird, das ist ja nun nicht seine Schuld, oder die Schuld der Tibeter. Aber offensichtlich scheint das bei Ebert der Fall zu sein, der sich im Grunde nur auf Goldner beruft, der schon dermaßen vorgeführt wurde, dass Goldner sich gerne dem bedient, was er vermeintlich zu bekämpfen sucht, der Verschwörungstheorie, wenn er von friedliebenden Chinesen erzählt, die vom blutrünstigen tibetischen Mob durch Lhasas Straßen gejagt wurden, ohne das es dafür einen Anlaß gegeben hätte. Und dann sogleich zu seinem Lieblingsthema kommt, die Verehrung der Tibeter für Nazis und des Dalai Lamas Nähe zu ihnen.
Nun es stimmt, dass eine Expedition der Nationalsozialisten in Tibet den Ursprung der Arier vermutet hat und der Reichsführer SS Heinrich Himmler eine Expedition in den Himalaya befahl. Kein Wissenschaftler hat das jemals bestritten, denn die Unterlagen sind ja vorhanden, nur hat sich keiner der Lamabasher die Mühe gemacht die Quellen auch zu lesen. Für eine angebliche Sympathie zwischen Tibetern und Nationalsozialisten gibt es keinen Beleg, im Gegenteil – Der Leiter der Expedition, Ernst Schäfer, schrieb begeistert: “anmassendes, niederträchtiges Geschmeiss” (über die Sherpas) und “Abstossenden Zwerginnen ähnlicher als menschlichen Wesen, sind sie das ekelerregendste an Weiblichkeit, was ich je zu Gesicht bekommen habe . . . Ein wahrer Abschaum der Menschheit!” (Über Nomadenfrauen). Und der Dalai Lama war im Übrigen zu dem Zeitpunkt Drei Jahre alt. Offensichtlich setzt man in diesem Fall voraus, dass ein Dreijähriger über den Intellekt und die Weisheit eines Erwachsenen verfügen muß und somit durchaus in der Lage war -wie übrigens die Tibeter auch- dass es sich um ein verbrecherisches Regime gehandelt hat. Geradezu seherische Fähigkeiten müßten diese gehabt haben.
Auch der Feudalismus ist eine alte Kamelle die immer wieder als Beleg dafür herhalten muß, wie böse, abgefeimt, niederträchtig und hinterhältig die Tibeter und ihre Mönche waren. Nun war der Feudalismus zu dem Zeitpunkt fast überall auf der Welt beheimatet und wer sich die chinesische Geschichte mal durchliest, der legt sie dankend weg, denn chinesische Kaiser konnten mal eben tausende von Sklaven bei Großprojekten verheizen, wenn ihnen danach war und regierten auch willkürlich. Bisher habe ich in der Causa Tibet auch nur wenige getroffen, die vom Shangri La phantasierten, vielleicht habe ich mich auch mit den falschen “Tibetfans” unterhalten. Jeder, einschließlich der Leute die sich beruflich mit Asien und Tibet im speziellen auseinandergesetzt haben, haben die Zustände in Tibet überhaupt nicht bestritten, aber und das ist Entscheidend, die Geschichte Tibets durchaus mit anderen Feudalsystemen, gerade in Asien, verglichen, was durchaus legitim ist. Allerdings nicht für die Kritiker, die unbedingt einen Völkermord tibetischer Mönche an der eigenen Bevölkerung herbeischreiben und das wie ein Mantra betonen. Schon der 13. Dalai Lama (Vorgänger des Jetzigen) begann die Zustände in Tibet zu ändern und das Land zu reformieren. Sein Nachfolger, der Heutige Dalai Lama, führte das ganze als Jugendlicher fort. Natürlich kann man ihm vorwerfen, dass er ein Altnazi ist, weil er freundschaftliche Beziehungen zu Heinrich Harrer gepflegt hat, klar, denn wenn man was finden muß, dann wühlt man halt so lange, bis man was findet und sei es auch nur ein Bild von Stalin mit Widmung. Mich führt diese Bessenheit zu der Annahme, dass offensichtlich einige in diesem Land einen ganz großen Spleen haben. Man kann das schon nicht mal mehr als Exzentrisch bezeichnen.
Und natürlich darf das Märchen vom “Gottkönig” nicht fehlen. Nun hat der Dalai Lama schon recht früh erklärt, genauer in den 60er Jahren, dass er sich durchaus vorstellen könnte, dass Tibet eine parlamentarische Demokratie ist, in der er nur eine religiöse, aber keine politische Rolle spielt. Anscheinend wollen aber diejenigen, die keine Ahnung haben und den Mann unbedingt in die Rolle eines potenziellen Massenmörders rücken möchten, davon nichts wissen. Er hat ja sogar gesagt, dass Tibet eine autonome Provinz in China sein sollte, aber das hätte er auch einem dickbäuchigen Buddha in einem vietnamesischen Kloster sagen können. “Die Experten” wollen davon nichts wissen und negieren auch die Tatsache einer Exilregierung, die sich aus gewählten Tibetern rekrutiert und nicht ernannt wurde. Was man anderen generös zugesteht, das verkehrt man beim Dalai Lama in’s Gegenteil. Man ist sich nicht mal zu blöd den Einmarsch der Chinesen in Tibet zu rechtfertigen. Während man Interventionen mit Zähnen und Klauen verteidigt, wenn es nur die Richtigen trifft, so findet man es völlig in Ordnung und glorifiziert noch den Einmarsch der Chinesen als Fortschritt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob einer überhaupt die Geschichte Chinas unter Mao kennt, der das als Fortschritt preist. Mit Sicherheit waren meine Lehrer und auch die Autoren die ich gelesen habe, entweder tibetische Agenten, vom CIA bezahlt, oder Vertreter anderer westlicher Geheimdienste und des KGB, die einfach nur den Chinesen schaden wollten. Aber 1950 war China dermaßen rückständig. Da war nix mit Industrienation, im Gegenteil wurden die Tibeter gezwungen ihre Besatzer zu ernähren, da Peking nicht in der Lage war seine Soldaten zu versorgen. In der Tat eine große Leistung einer Wirtschaftsnation, die selbstverständlich ein Hort der Menschenrechte, der Demokratie, Liberalität und der Freiheit ist. Ach was schreib ich, China ist das Shangri La der Libertären Gesellschaft in der halt einige Ethnien stören. Die Uiguren zum Beispiel sind ganz froh Chinesen zu sein und feiern das fast täglich. Allerdings nicht in der Moshee, weil das ist verboten, neben einigen anderen unbedeutenden Dingen. Und wer sich nicht daran hält und gerne mal den Freitag in der Moshee verbringen möchte, der landet schneller im Gefängnis in der höheren Lehranstalt als ihm lieb ist.
Ein weiteres Highlight in Eberts Text ist seine Kenntnis vom Buddhismus. Ich habe ja nichts dagegen, wenn man keine Ahnung hat, oder das alles ablehnt, aber dann soll man sich vorher besser informieren, oder eine handfeste Satire schreiben. So ist das noch nicht mal lächerlich. “Den Buddhismus” gibt es nicht. Es mag als Oberbegriff noch tauglich sein, aber auch im Buddhismus gibt es verschiedene Strömungen und Richtungen, so dass eine Richtung nicht der anderen gleicht. Es ist auch völliger Quatsch zu behaupten, dass ” er eine Lehre ohne Gottheit ist.” Natürlich glaubt man nicht an einen Schöpferg”tt, sowie im Christentum, trotzdem gibt es eine Vielzahl von G”ttheiten im tibetischen Lamaismus. Man könnte das wissen, wenn man sich informiert, aber anscheinend findet man es angenehmer Leute, die sich zu der Einen oder anderen Richtung bekennen, pauschal als esoterische Spinner abzukanzeln, die nicht mehr alle Latten am Zaun haben. Aus purem Unwissen, oder weil er einfach dumm ist, behauptet er, der tibetische Buddhismus hätte was mit Rassenideologie zu tun: “Salopp gesagt, besagt der tibetische Buddhismus: Wenn Du dich in Deinem Leben gut verhalten hast, wirst Du als Delphin, Günter Jauch oder Schweizer wiedergeboren, wenn nicht, dann als Flughörnchen 9LiveModerator oder Ostdeutscher. Dieses Weltbild ist jedoch alles andere als human. Denn es besagt, dass Menschen in sozialem Elend selbst an ihrem Schicksal schuld sind, da sie offensichtlich in einem früheren Leben ein schlechtes Karma erworben haben. Umgekehrt sind sozial hochstehende Menschen zurecht auf dieser Position, da sie im früheren Leben ein gutes Karma angehäuft haben. Da ein Auf- bzw. Abstieg im aktuellen Leben nicht möglich ist, ist es eine perfekte Ideologie, um Vorurteile und Rassenunterschiede zu zementieren.”
Merke: Wenn Du etwas nicht magst, aber möchtest, dass auch andere das nicht mögen, dann werfe einfach mit Dreck und stelle eine Behauptung, oder einen Bezug zur NS-Zeit auf, das wirkt immer.
Karma ist ein zentraler Begriff im Buddhismus. Er bedeutet nicht Schicksal, sondern das Zusammenwirken von Ursache und Wirkung: Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich. Dieses Verständnis ermöglicht es, durch bewusstes Handeln Eindrücke im Geist aufzubauen, die zu Glück führen und künftiges Leid vermeiden.
Damit hängt jedoch keine gleichgültige Einstellung gegenüber dem Leid anderer zusammen, denn ein Buddhist geht davon aus, dass alle Menschen ständig aus dem Streben nach Glück heraus handeln. Der Grund für leidbringende Handlungen wie Töten, Diebstahl, sexueller Missbrauch oder Betrug liegt darum nicht in etwaiger “Bosheit”, sondern darin, dass sich die Handelnden der Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung nicht bewusst sind.
Wer Leid erlebt, hat sich also die Ursachen dafür in der Vergangenheit selbst geschaffen. Dies ist jedoch aus Unwissenheit geschehen und kann jetzt nicht mehr rückgängig gemacht werden. Darum sollte ein Buddhist unvoreingenommen und couragiert helfen, wo immer es möglich ist.
Im Vajrayana lässt sich Karma, das noch nicht in Form von Erlebnissen reif geworden ist, verändern: positives kann verstärkt, negatives abgebaut werden.
Was Ebert mal so salopp behauptet, ohne die buddhistischen Texte gelesen zu haben, ist also völliger Nonsens. Man wird nicht als Delphin wiedergeboren, weil es das Karma so will, sondern man wird so wiedergeboren, dass man “sein Leid” überwindet. Siddharta Gautama kam aus einem reichen Haus und hat halt erkannt, dass, jetzt salopp ausgedrückt, Reichtum und Macht Scheiße sind, wenn es Menschen gibt, die Leiden müssen. Siddharta war nicht nur angewidert von seinem Leben, sondern suchte einen Sinn darin das zu überwinden. Wobei das Nirvana die höchste Stufe der Sinnsuche darstellt. Die Erkenntnis kann man sofort erhalten, oder man wird halt im Kreislauf geboren, bis man alles überwunden hat.
Man mag das für dämlich, idiotisch, kindisch, oder debil halten, dann müßte man konsequenterweise alle Religionen und Philosophien hinterfragen. Man mag natürlich auch Religion pauschal ablehnen. Wenn man aber meint, man wäre liberal, dann sollte man anderen Menschen ihre Religion zugestehen und ich halte es mit dem Alten Fritz, so lange diese nicht zur Bedrohung werden. Mich hat auf jeden Fall noch kein Buddhist belästigt. Und der Dalai Lama bedroht auch nicht die freiheitlichen Rechte anderer -meine bisher noch nicht-, egal was man von ihm halten mag.
Quellen:
Jens Schlieter, Texte von Klemens Ludwig, Christopher Peter und Jürgen Ritter über die Expedition , Klemens Ludwig, Radical Party über Tibet,
oder “pfeifen wir im dunklen Wald”
Das es Blitzbirnen gibt, die heute noch Mussolinis, Hitlers, oder Francos Geburtstag feiern und wie im Falle Spaniens, zum Mausoleum des Caudillos pilgern und bittere Krokodilstränen vergießen, dass der große Franco nicht mehr ist -der nebenbei bemerkt eine Stimme wie ein Kastrat hatte und so gar nicht Caudillohaft rüberkam- weiß ein jeder, der in einer ehemaligen Diktatur aufgewachsen ist. In Deutschland gibt es diese geistigen Vollwaisen die jedem Altnazi hinterher hecheln, in Italien habe ich mal einen Marsch der ewiggestrigen aus der Nähe betrachten dürfen und in Spanien werden die Mumien schon belächelt, die sich das Valle de los Caidos raufschleppen, denn auch wenn die spanische Regierung 2007 jegliche Sympathiekundgebungen verboten hat, so sieht man noch genügend alte Greise.
Im Falle des Iran und seinem verrotteten Mullahregimes, gibt es leider nicht nur im Iran selber immer noch eine breite Unterstützung -30 Jahre lassen sich nicht leugnen-, nein auch im Ausland haben sich wackere (lol) Menschen der Verteidigung dieses Regimes verschrieben und werden nicht müde das Regime auch noch zu glorifizieren. Statt das sie sich, wie es sich für einen aufrechten Kämpfer eigentlich gehören würde, als Bassidsch den Menschen entgegenstellen, die endlich Freiheit haben wollen, sitzen sie mit ihren kruden Gedanken im Westen vor ihrem Computer mit zionistischer Technik, genießen die Freiheiten die ihnen die westliche Demokratie gewährt und die sie den Menschen im Iran versagen möchten und beißen dabei vor Wut in die Tastatur, dass die Opposition im Iran eine breite Zustimmung im Ausland findet.
Mit wahrhaft martialischen Namen ausgestattet, begeben sie sich auf den Internetdjihad und verteidigen “ihren Iran” als ginge es um den Garten Eden. Bei WordPress spukt schon seit längerer Zeit ein Vertreter dieser wirklich selten dämlichen Spezies rum und nennt sich martialisch “Islamicrevolutionservice”. Was ich als Völlig hirnverbrannte ohne Substanz übersetzen würde. Von der Weltrevolution träumen sie da, vom Sieg der islamischen Revolution über den Rest der Welt und im Falle der Ereignisse im Iran kämpft man tapfer virtuell bis zum Endsieg. Da werden die wildesten Verschwörungen konstruiert und man versucht den Schulterschluß des Proletariats mit der kämpfenden Arbeiterschaft. Irgendwie wirkt das ganze, wenn man sich die Bilder anschaut, wie eine schlechte Realsatire, aber der, oder die Betreiber fühlen sich in der heiligen Pflicht gegen alles Subversive anzutreten. Mich erinnert das an die letzten Tage 1945, als Phantomarmeen über diverse Karten hin- und hergeschoben wurden, um den Endsieg möglich zu machen. Man kann nur hoffen, dass WordPress ein Einsehen hat und den Jungs den Ausgang zeigt. Danach können sie ein Ticket heim in den Iran bekommen. Dort warten genügend Menschen die diesen Rotzlöffeln zeigen, wo Bartels den Most holt.
Eine andere Koryphäe der absoluten Dummheit, praktisch Brain in a Nutshell, ist mein ganz persönlicher Liebling Willi Langthaler aus Wien und seine esoterische Sektierergruppe AIK. Ich dachte ja immer, dass die den Friedhof der Namenlosen bereichern wollten, aber anscheinend habe ich da irgendwas mißverstanden. Bisher erfreuen sie sich bester Gesundheit, was ich natürlich sehr begrüße, denn wenn ich Willis Traktate lese, dann bekomme ich immer einen Lachkrampf. Nachdem er sich schon bedingungslos an des Führers Seite äääh an des Mullahs Seite stellte und in epischer Breite die Wahlen im Iran kommentierte, ist er, wie seine rechten und pseudolinken Gesinnungsgenossen, auffallend still zur gegenwärtigen Situation.
Hoffnung keimte bei mir, als ich was zur Wahlfälschung las und dachte schon der Willi wäre in einem österreichischen Wallfahrtsort eingekehrt, oder einer der Babenberger hätte ihm mit einem Morgenstern einen Lichtblick verschafft, als er in Heiligenstift unterwegs war, aber als ich dann genauer suchte, da wurde mir klar, dass der Willi die Demokratie im Libanon bitterlich beweinte. Akribisch versucht er nachzuweisen, dass ja eigentlich die Hizb’ullah gewonnen hat. Schließlich hat er seine eigenen Umfragen zwischen Ottakring und Maria Hilfer durchgeführt und ist dabei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Wiener an sich und der Libanese im Allgemeinen, einen Wahlsieg der Hizb’ullah getippt haben. Nun weiß ich nicht, ob hier nicht Wahlfälschung vorliegt und der Willi jedem Wiener Sandler zwischen den Bezirken a Eitrige, a Bugl un’ a Hüls’n versprochen hat, um auf das Wahlergebnis zu kommen -im 12. hätten sie ihm mit einem kräftig freundlichen “geh Scheissen! Stehbrunzer/Hustinettenbär” einen Tritt in den Hintern verpasst. Oder in Favoriten geschaut ob man mit einem AIKler von der Brücke aus wirklich die Brotfabrik treffen kann, aber da hat er sich nicht hingetraut- damit er eine Wahlfälschung beweisen kann. Sein G’spusi würde der Willi ja nie in einen Schleier hüllen und immerhin bringt seine Frau ja die Marie heim, während der Willi als Dauerstudent und Dauer Mutterschaftsurlauber seine wirren Pamphlete im Internet veröffentlicht. Zwischen Pampers und Mütterberatung bei der Caritas.
Aber für den Libanon und den Iran, da hat der Willi schon so seine Ansichten, weil die nicht nur gegen die USA und Israel sind, sondern so ganz toll die Menschen unterdrücken, ok im Libanon jetzt nicht, aber da arbeitet er dran. Ich bin mal im 17. auf der Maria Hilfer an einem SM Studio vorbeigefahren, vielleicht finden sich ja ein paar Mildtätige Menschen aus Wien, die dem Willi da mal einen Event finanzieren. Der wilde Hassan Nasrallah, oder ein Mahmouddouble mit Strapse. Vielleicht wäre er danach etwas entspannter. Aber nicht vergessen Willi, Kind vorher im Hort abgeben.
Alle Vorschläge damit man den Mullahs einen Stock in die Fahrradspeichen stecken und den Leuten im Iran einen Vorteil verschaffen kann, die unter größten Gefahren Informationen in’s Ausland bringen, sollte man aufgreifen und publizieren.
Denkbar hat noch mal auf den Tip hingewiesen sich bei Twitter zu registrieren. Damit verschafft man den Leuten im Iran den Vorteil, dass es für das Regime schwieriger wird diejenigen zu finden, die aus dem Iran über Twitter Nachrichten verbreiten.
Auch eine prima Idee, also anmelden bei Twitter, dann nach der Anmeldung auf Settings gehen und bei der Timezone Teheran auswählen und das ganze saven. Je mehr noch mitmachen, desto besser. Also in den nächsten Tagen sollten alle die, denen Freiheit und Demokratie etwas bedeuten sich bei Twitter anmelden. Man muß nicht mal richtig aktiv sein, sondern nur ein Konto eröffnen, dauert ein paar Sekunden und hilft.
Also, let’s twitter!
Früher war es für mich einfacher, da lagen die meisten Botschaften bei mir um die Ecke. Da konnte man mal eben vor der südafrikanischen Botschaft gegen Apartheid demonstrieren, oder vor der Botschaft der UdSSR gegen den Einmarsch in Afghanistan.
Heute fehlt mir die Zeit mal eben nach Berlin zu reisen, aber es gibt ja noch das Internet. Nach Rücksprache mit Mr. Moe habe ich mir den morgigen Sonntag 15:00 UHR als Termin gesetzt.
Also wer Morgen um 15:00 Uhr Zeit, Lust und Laune hat, der klickt diesen Link an.
Es wäre schön, wenn so viele Leser wie möglich an der Aktion teilnehmen, praktisch Rednoseday im Internet. Wollen doch mal sehen, was passiert.
Schluss mit Reden! Handeln!
Bei den Überlegungen wie man den dekadenten Mullahs im Iran einen zwischen die Augen geben kann, hatte ein Kommentator auf diesem Blog eine wirklich gute Idee. Mit einem klick auf diesen Link kann man wirklich einen Server zum Absturz bringen. Dazu braucht es aber ein bisschen mehr, als ein paar Leute die klicken. Es sollte zu einem bestimmten Termin passieren, dass die Bloggergemeinde und ihre Leser zeitgleich den Link anklicken, damit die iranische Propaganda ohne Hosen da steht.
Bisher habe ich mich zum Iran nicht geäußert, da ich die Lage im Iran, besser die Wahl, eher als Wahl zwischen Pest und Cholera gesehen habe. Wenn, so war immer meine Einstellung, dann muß diese ganze Nomenklatura weg, samt den Claqeuren. EAber wenn ich mir so die ganzen Überlegungen durchlese, wie man eventuell seine Solidarität bekunden könnte, dann platzt mir der Kragen. Schluss mit Bildchen! Schluss mit Überlegen!
Und wenn eine technische Möglichkeit besteht, an der auch das Ausland teilnehmen kann, dann ist das eine bessere Idee, als wenn man Solidarität mit den Iranern bekundet, die nach 30 Jahren einfach die Nase voll haben von Mullahs die den Gläubigen was vom Paradies vorfaseln und sich hintenrum die Taschen füllen. Diese Idioten haben das Land an den Boden gebracht und einen Präsident geboren, der in einem Endzeitfieber auf den Mahdi wartet und auch nicht davor zurückschrecken würde, ein ganzes Land mit auf seine Endzeitreise zu nehmen.
Wenn Chamenei schon der Meinung ist, dass das Ausland hinter den Protesten steht, dann sollte man diesem grenzdebilen Schwachkopf einen Gefallen tun und zeigen, dass “das Ausland” Solidarität mit den Menschen empfindet die sich nach wirklicher Freiheit sehnen und nicht nach einem weiteren Präsidenten nach Wächterrats Gnaden. Helfen wir den Leuten dort nicht mit Worten, sondern mit Taten und helfen: Den Mullahs, den Pasdaran und dem anderen Gesocks in den Arsch zu treten. Bei der Gelegenheit können diese dann ihre grenzdebilen Groupies gleich mitnehmen.
Wer mitmachen will, der soll sich melden, vor allem geht es wirklich darum zu einem Zeitpunkt eine große Anzahl an Klickwilligen zu bekommen und auch darauf hinzuweisen.
Mir wäre der Sonntag Recht, dann kann sich Chamenei (scusi) seine wunderschöne Predigt von Heute, gepflegt in den Arsch schieben. Weg mit dem Dreck!
Auch empfiehlt es sich Exiliraner zu unterstützen und nicht nur vor den iranischen Botschaften zu demonstrieren, sondern einfach mal den Zaun einreißen. Soviel Botschafter kann das iranische Außenministerium gar nicht einbestellen, wenn es sich nicht völlig zum Affen machen will. Die Mullahs und ihre Unterstützer mögen ja ein paar Millionen sein. Die iranische Opposition und die Welt sind aber größer.
In diesem Sinne
Bye Bye Mullahs!
Schluß mit reden! Action!
Dreamhost ist ein Provider in den USA und nachdem der Lindwurm auf einer Naziseite angegriffen wurde, habe ich dem Provider von Alpen-Info eine freundliche Mail geschrieben und angefragt, ob es eigentlich normal, dass man Naziseiten hosted, auf denen praktisch zum Kampf gegen Andersdenkende aufruft. Ein gewisser Robert R. war dann so freundlich meine Anfrage zu beantworten
Thank you for writing. While we understand and empathize with your concern, as an online service provider DreamHost does not censor or otherwise assert editorial control over the content of sites that it hosts. If you have concerns regarding the content of this site, I'm afraid that you will need to contact the site operator directly. While we personally abhor such ideologies, our policies are consistent with the First Amendment of the US Constitution, protecting the ability for people of all types to engage in free speech (including hateful speech). I'm sorry we couldn't be of more immediate assistance. Thanks, Robert R
Nun finde ich es ein bisschen billig, wenn man sich hinter der Verfassung versteckt, besonders auf Grund der Tatsache, dass am 11.09.2001 ca. 2300 Menschen bei Anschlägen in den USA starben, oder das bei der Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus ca 170.000 bis 220.000 amerikanische Soldaten den Tod fanden., um dann damit zu argumentieren, dass die Verfassung und die Geschäftspolitik es durchaus erlauben, dass man auch Extremisten einen anonymen Unterschlupf bietet, selbst wenn man, angeblich, nicht mit den Inhalten übereinstimmt. So könnte auch Al Quaida bei Dreamhost eine Website starten und alle durchgeknallten Möchtegenmuslime aufrufen sich in den USA in die Luft zu sprengen, was wohl einige auch machen dürften.
Vielleicht sollte man bei Dreamhost noch mal über Liberal, Freiheit und Markt nachdenken. Als Unternehmen habe ich die Möglichkeit mir meine Kunden selber auszusuchen -so etwas mache ich auch-. Liberal heißt nicht, dass ich jedem durchgeknallten Spinner eine Plattform biete, oder Extremisten tolerieren muß -dann könnte ich auch gleich Suizid machen- und Freiheit bedeutet nicht, dann man Freiheit zu Gunsten von Demokratie- und Freiheitsfeinden aufgibt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Gründerväter der USA im Sinn hatten, dass ausgerechnet diese Leute von der Verfassung profitieren und es gibt genügend Beispiele der Rechtsprechnung, dass der Supreme Court das genauso sah, besonders wenn es um die Persönlichkeitsrechte ging, oder halt um reine Hassreden die dazu geeignet waren/sind, zum Umsturz oder Aufuhr aufrufen.
Robet R. und Dreamhost sollten vielleicht mal die Unternehmensgrundsätze überdenken und mal eine Unibibliothek aufsuchen und sich verschiedene Entscheidungen des Supreme Courts ansehen. Ansonsten sollte man um Hoster wie diesen einen Riesenbogen machen.